Villa Steineck (Weltfrieden)

Die Villa Steineck (Weltfrieden) wurde durch die Familie Naether, die Gründer des VEB ZEKIWA, der 1946 aus der 1846 vom Stellmacher Ernst Albert Naether in Zeitz gegründeten Firma E. A. Naether hervorging, erbaut. Naether wohnte in der Villa bis zu seinem Tod 1930. Zu DDR-Zeiten fungierte die imposante Villa als „Kulturhaus Weltfrieden“ in der wie in anderen Kulturhäusern auch Vereine, Tanzgruppen, diverse Zirkel beheimatet waren und in der die unterschiedlichsten Veranstaltungen geboten wurden. Weiter verfügte die Villa über eine Gaststätte mit Saal, Bar, Jägerzimmer und vielen anderen gemütlichen Räumlichkeiten zum Feiern. Der großzügige Park des Anwesens rings um das Gebäudewurde oft zu großen Festlichkeiten genutzt. Regelmäßig fanden hier Wohnbezirksfeste, Singausscheide oder Campingausstellungen statt.

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Nach der Wende ging das Gebäude als Rückführung an eine Erbengemeinschaft, 2010 versteigerte man das Anwesen für 15.000 EUR. Derzeit (Stand 2013/2014) wird das Haus inklusive Grundstück von einem Unternehmen aus Baden-Württemberg für rund 1 Mio. Euro zum Kauf angeboten. Auch beim Online-Auktionshaus eBay fand man 2012 eine Auktion, diese ist aber zwischenzeitlich gelöscht. In dieser wurde das Objekt mit seinen 1.800 m² Wohnfläche und 39.000 m² Grundstück bei einer Verhandlungsbasis von 999.999 Euro angeboten.

Quelle: Zeitzer Ansichten, Mitteldeutsche Zeitung, privat

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Dokument erstellt am 05.07.2013
Letzte Änderung am 05.07.2013