„Vernetzen“ – Route der Industriekultur im Haus der Stadtgeschichte

Rechenzentrum der EVO AG, Foto: EVOA AG

Offenbach am Main (pm/aw). Die jährlich stattfindenden „Tage der Industriekultur“ machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Vernetzen“. Dabei geht es um Verkehrsbauten wie Straßenbahndepots und Bahnhöfe, Häfen und Flugplätze ebenso wie um Radschnellwege, Wasserversorgung und -entsorgung, Energie- und Kommunikationsnetze oder auch den Flächenbedarf von Rechenzentren. Das Haus der Stadtgeschichte ist mit folgenden Veranstaltungen vertreten:

Am Sonntag, 22. August, um 15 Uhr mit dem Vortrag „Vernetzung der Vereinskultur mit der Industriekultur in Offenbach seit dem 19. Jahrhundert“, der sich exemplarisch mit Philipp Cassimir Krafft und Martin Kappus beschäftigt. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand in der werdenden Industriestadt Offenbach, richtungsweisende personelle und politische Vernetzungen zwischen Vereinen und Industriekultur statt. Aus den Vereinen der beiden Offenbacher entstanden führende Industrieunternehmen, auch mit einer starken kulturellen Prägung.

Am Mittwoch, 25. August, berichtet Dr. Christoph Meier, Vorstandsvorsitzender der EVO, um 19 Uhr unter dem Titel „Die EVO vernetzt Offenbach mit der Region und der Welt“ von der Geschichte der Netzwerker und den neuen Herausforderungen. Denn: Ohne Vernetzung funktioniert keine moderne Stadt. In Offenbach betreibt die EVO seit Jahrzehnten Gas-, Strom- und Fernwärmenetze, bindet erneuerbare Energien ein und baut das Hochspannungsnetz in Stadt und Kreis aus. Über ein Hochleistungsrechenzentrum wird Offenbach mit dem weltweiten Netz verbunden. Stadtbaurat a. D. Wilfried Kaib moderiert die Veranstaltung.

Um vorherige Anmeldung zu den Veranstaltungen wird gebeten, telefonisch 069- 80652646 oder per E-Mail an hds-terminplanungoffenbachde.