rottenplaces-Portal startet mit neuem System durch

Im Rahmen unseres fünfjährigen Jubiläums wurde bereits angekündigt, dass es in diesem Jahr noch einige Neuerungen geben wird. Eine davon ist nun realisiert, der Vorhang ist gefallen. Das rottenplaces-Portal hat ein völlig neues Redaktionssystem bekommen und wurde grundlegend überarbeitet. Nach fünf Jahren war es an der Zeit, das Projekt auf die Zukunft vorzubereiten und einen neuen Weg einzuschlagen. rottenplaces ist nun frischer, dynamischer und vor allem übersichtlicher. Acht Wochen haben wir – parallel neben der Fertigstellung der 6. Ausgabe des Magazins – unermüdlich gearbeitet und sind nun stolz, das Ergebnis präsentieren zu können.

Noch zu Anfang dieses Jahres wurde das rottenplaces-Forum aufgefrischt und startete mit einem neuen System voll durch. Jetzt folgte das rottenplaces-Portal und dieses ist schlichter, ansprechender und moderner als je zuvor. Jetzt, für die Zukunft perfekt aufgestellt, möchten wir die Reichweite des Portals erhöhen und den Bekanntheitsgrad weiter ausbauen – mit leidenschaftlichem Engagement und redaktionell hochwertigen Inhalten.

Übersichtlicher, strukturierter, informativer

Die Umstellung auf ein neues Redaktionssystem öffnet völlig neue Wege. Um diese möglichst flexibel nutzbar zu machen, ist rottenplaces jetzt übersichtlicher, strukturierter und informativer. Das Layout ist möglichst schlicht, aber dennoch ansprechend gestaltet worden. Auch die Menüführung ist jetzt sortierter und ausführlicher bereitgestellt. Alle Ressorts sind nun vier Kategorien zugeordnet, sodass sich jeder schnell zurechtfinden und die Vielfältigkeit des rottenplaces-Angebots unkompliziert erfassen kann. Die attraktive Gliederung zwischen Content und grafischen Menüs hatte sich schon in der Vergangenheit bewährt und wurde so übernommen.

Das rottenplaces-Portal ist nicht nur ein reines Objektarchiv zur Erfassung von Lost Places sondern auch eine Plattform, auf der sich lesenswerte Artikel, Interviews und ab sofort auch erweitert Informationen und Vorstellungen zu Events, Ausstellungen sowie Veröffentlichungen von Bildbänden, Büchern, Filmen, DVDs usw. finden. Redaktionell aufbereitet werden genannte ein echter Mehrwert für das rottenplaces-Portal.

Hauptaugenmerk auf Bildmaterial

Das Hauptaugenmerk von rottenplaces werden auch zukünftig die Fotografien zu den erfassten Objekten sein. Und nichts ist schöner, als den Verfall in seinen vielfältigen Farben zu zeigen. Deswegen kehrt rottenplaces den Schwarzweiß-Fotos den Rücken und zeigt seine Bilder in Farbe. Eine grundlegende Änderung gibt es zusätzlich: rottenplaces nimmt Abstand von extrem bearbeitetem Bildmaterial. rottenplaces möchte weg vom HDR (High Dynamic Range) und von den Pseudo-HDRs, Fotos in seiner ursprünglichen Form zeigen. Ein Großteil der rund 16.000 Bilder im Archiv wurden bereits durch das Ausgangsmaterial ersetzt, jene, die noch in ihrer bearbeiteten Form vorliegen, werden in den nächsten Wochen ausgetauscht. rottenplaces wird auch zukünftig an seiner dokumentarischen Fotografie festhalten.
Natürlich sind die rund 350 veröffentlichten Objekte, die im rottenplaces-Archiv präsent sind, nicht alle. Viele wurden aufgrund ihrer Substanz und Aktualität sowie zum Schutz selbiger derzeit noch nicht mit aufgenommen. Rund 100 Objekte warten derzeit aber noch auf ihre Veröffentlichung und werden in den nächsten Wochen und Monaten den Weg in das Archiv finden.

Portal und Magazin-Webseite verschmelzen

Um das Angebot zukünftig gebündelt und übersichtlicher bereitstellen zu können, wurde die Magazin-Webseite mit dem rottenplaces Portal verschmolzen. Ab sofort findet der Besucher an einer Stelle und aus erster Hand alles, was zum rottenplaces Portfolio gehört. Die alte Magazin-Webseite wurde deaktiviert und sämtliche Inhalte im Portal unter dem Menüpunkt „Magazin“ zusammengefasst.

Gleiches gilt auch für unsere beiden Facebook-Seiten. Die Facebook-Seite unseres Magazins wurde geschlossen und alle Aktivitäten werden nun an einer Stelle – auf der seit 2009 existierenden rottenplaces Facebook-Seite – ergänzend weitergeführt. Neben den üblichen Informationen und Beiträgen informieren wir nun auch hier über alle Aktivitäten und Neuigkeiten rund um das vierteljährlich erscheinende Magazin.

Diese Schritte sind keine Rückschritte, ganz im Gegenteil. Zwei Webseiten und zwei Facebook-Seiten parallel aktuell und informativ zu halten war nicht nur für uns oft eine echte Herausforderung, sondern auch für unsere Besucher und Leser so nicht mehr länger zumutbar. Aus diesem Grund bieten wir nun ein komplett überarbeitetes Portal an, das alle Bereiche und Informationen rund um rottenplaces zusammenfasst, bündelt und aus erster Hand attraktiv zur Zielgruppe transportiert. Auch für rottenplaces ergeben sich nun viele neue Möglichkeiten, z. B. Neuigkeiten und Informationen schneller bereitzustellen und das Objektarchiv noch aktueller zu halten.

rottenplaces nun kommunikativer

Erweitert wurde das neue rottenplaces-Portal nicht nur durch eine Kommentarfunktion, die es ermöglicht, jeden beliebigen Beitrag zu kommentieren oder zu bewerten, sondern auch darüber Informationen zu übermitteln oder an Diskussionen teilzunehmen. Was bis zuletzt nicht möglich war, öffnet nun eine Schnittstelle zwischen Besuchern und dem rottenplaces Team, macht das Portal also noch interaktiver. Neu sind auch die Schnittstellen zu den sozialen Netzwerken und Bookmarking-Diensten. Besucher haben nun die Möglichkeit, Beiträge vom rottenplaces-Portal direkt über Facebook und Twitter sowie anderen beliebten Bookmarking- und Link-Diensten zu empfehlen, liken oder zu bookmarken.

Das rottenplaces-Portal ist also nun für zukünftige Aufgaben und Anforderungen mehr als gut aufgestellt. Die vielen Neuerungen und Vereinfachungen – auch durch den Einsatz eines modernen und dynamischen Redaktionssystems – ermöglichen unserem Team jetzt und in Zukunft schneller zu reagieren, breiter zu agieren und die Inhalte wesentlich interessanter zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eine große Bitte abschließend an all jene, die über die letzten Jahre Beiträge von rottenplaces verlinkt haben: Durch das neue System haben sich auch die Links geändert. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese einmal überprüfen und ggf. aktualisieren. Danke!

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.