QUARTERBACK-Niederlassung im ehemaligen Heizkraftwerk

Erfurt/Leipzig (aw). Der bundesweit tätige Projektentwickler QUARTERBACK Immobilien AG ist in Thüringen weiter auf Wachstumskurs: Die Niederlassung des Leipziger Unternehmens mit seiner 100-prozentigen Tochter ImmVest Wolf GmbH bezieht ab sofort ihre neuen Büroflächen im ehemaligen Heizkraftwerk in der Maximilian-Welsch-Straße 6a in Erfurt. Am neuen Standort stehen den acht Mitarbeitern etwa 300 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, die sich im 4. OG des neuen Anbaus befinden. „Wir sind stolz darauf, in einem geschichtsträchtigen Industriedenkmal mit ganz besonderem Charakter arbeiten zu dürfen. Dieser Einzug ist ein klares Bekenntnis zum Thüringer Markt, zugleich wollen wir damit unsere Wertschätzung gegenüber unseren hiesigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Ausdruck bringen“, sagt Thomas Prax, Niederlassungsleiter für QUARTERBACK in Erfurt.

Aktuell ist die Niederlassung für eine Reihe bedeutender Projekte in Erfurt und Jena verantwortlich. Dazu gehören in der Landeshauptstadt das WIR-Quartier am Juri-Gagarin-Ring, das Quartier Lingel am Steigerwald und das Posthofareal am Alten Nordhäuser Bahnhof sowie in Jena das Quartier 3 in der Naumburger Straße. Insgesamt sind gut 1.500 Wohnungen in Bau und Planung.

„Unser Ziel ist ganz klar das Wachstum unseres Portfolios“, so Thomas Prax. „Als bauender Projektentwickler schaffen wir dringend benötigten Wohnraum moderner Prägung für zwei der spannendsten Städte im mitteldeutschen Raum. Dafür verstärken wir uns kontinuierlich mit hochqualifiziertem Personal – das nun in top-ausgestatteten Räumlichkeiten in zentraler Lage nahe der Erfurter Innenstadt wirken kann.“

Für eine besondere Atmosphäre im neuen QUARTERBACK-Büro sorgt die Verbindung von Industriecharme und zeitgemäßer Eleganz. Das 1915 erbaute Heizwerk ist das größte Industriedenkmal Erfurts aus dem 20. Jahrhundert. Es wurde als Teil der „Königlich-Preußischen Gewehrfabrik“ errichtet und gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu den größten Betrieben seiner Art in Deutschland. Seit 1923 nutzte die AEG Deutsche Werke AG das Heizwerk als Schreibmaschinenfabrik, ab 1936 firmierte die Anlage unter dem Namen „Olympia Schreibmaschinenwerk Erfurt AG“. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Heizwerk durch die feinmechanische Industrie genutzt: Als volkseigener Betrieb – unter dem Namen „Optima Büromaschinenwerk Erfurt“ – wurden hier bis zur Wende Schreibmaschinen der Marken „Olympia“ und „Optima“ hergestellt.