Pionierlager „Erich Weinert“

Das Pionierlager „Erich Weinert“ wurde vom VEB Chemische Werke Buna, Schkopau betrieben und bot 800 Plätze. Leider haben wir zu diesem Objekt keine weiteren relevanten und chronologischen Daten für unsere Datenbank recherchiert, oder arbeiten gerade unter Hochdruck an der Aktualisierung dieser Objektseite. Sollten Sie nähere, geschichtliche oder allgemeine objektbezogene Informationen über dieses Objekt besitzen und diese mit Quellen belegen können, dann wenden Sie sich doch bitte an die Redaktion. Auf Wunsch geben wir Sie dann auch gerne in unserem Quellenverweis an.

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Die Inhalte des Ferienlebens der Thälmannpioniere und der FDJ-Mitglieder (Schüler der 8. bis 12. Klasse) wurden durch Beschlüsse des Zentralrates der FDJ inhaltlich festgelegt. Die Teilnahme an einem von drei 18-tägigen Sommerferienaufenthalten während der jährlichen Schulsommerferien war für die Pioniere und FDJler in der Regel eine Auszeichnung für gute schulische und gesellschaftliche Arbeit.

Jedes zentrale Pionierlager hatte für alle wirtschaftlichen Fragen einen zugeordneten Trägerbetrieb (Großbetrieb), der in Eigenleistung und mit staatsgeplanten Leistungen und Materialien sowohl die materielle Basis der Lager sicherte und erweiterte wie auch die Materialien und Versorgung der bis zu 1.200 Teilnehmer pro Durchgang sicherstellte.

Der Leiter des ZPL war ein ganzjährig tätiger berufener Funktionär der territorialen FDJ-Bezirksleitung, sein Stellvertreter (Wirtschaftleiter) ein ganzjährig angestellter Mitarbeiter des Trägerbetriebes. Der Lagerarzt und die Krankenschwestern wurden bereitgestellt, wie auch die Küchen- und technischen Saisonkräfte durch den Trägerbetrieb abgestellt bzw. angestellt wurden. Die Betreuer der Kinder waren Lehrer und mehrheitlich Studenten pädagogischer Hochschulen.

Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 24.11.2014
Letzte Änderung am 24.11.2014