Panzerwrack M47

In der kleinen Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen am Westrand des namensgebenden Burgwaldes in unmittelbarer Nähe zur Burgwaldkaserne findet sich der Rest eines Kampfpanzers vom Typ M47 Patton. Dort, wo das Bataillon Elektronische Kampfführung 932 (EloKaBtl 932) seinen Stammsitz hat, umgeben weite Wald- und Flurstücke die kleine Lichtung, auf der der einstige Kampfbolide langsam verrottet.

Der M47 Patton mit der offiziellen Bezeichnung durch das Army Department: „M47 Medium Tank – 90 mm Gun“ war ein Kampfpanzer der Zeit des Kalten Krieges aus US-amerikanischer Produktion. Zu Beginn des Bosnienkrieges 1992 wurden vereinzelte Fahrzeuge noch durch die Bosnisch-Herzegowinischen Streitkräfte eingesetzt, heute wird der Panzer nicht mehr verwendet. Benannt wurde das Fahrzeug nach General George S. Patton, dem Kommandeur der 3. US-Armee während des Zweiten Weltkriegs.

Er war einer der ersten Befürworter von massiven Panzereinsätzen auf westalliierter Seite. In der US Army wurden die nur in geringer Stückzahl eingesetzten M47 durch den M48 und M48A1 abgelöst. Die Bundeswehr führte als Nachfolgemodell den M48A2C ein, das österreichische Bundesheer rüstete einige Jahre später auf den Kampfpanzer M60 um.

Quelle: privat, Wikipedia

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Dokument erstellt am 24.10.2016
Letzte Änderung am 24.10.2016

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.