Mit Auge und Stift über die Zeche im LWL-Industriemuseum

Gebäude wie die historische Zechenverwaltung bieten viele Inspirationen zum Zeichnen. Foto: LWL / Hudemann

Dortmund (pm/aw). Für Geschichtsinteressierte, Bergbaufans und Menschen, die Spaß am Zeichnen haben, bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende mehrere in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund an. Am Samstag (16.7.) beginnt um 15 Uhr die Führung „Mit Auge und Stift“ mit Stopps an ausgewählten Stationen auf dem Zechengelände. Nach kurzen Informationen über das jeweilige Gebäude oder Objekt greifen die Teilnehmer*innen selbst zum Stift, um das Gesehene auf dem Papier festzuhalten. Das Angebot richtet sich nicht nur an Zeichenversierte, sondern auch an interessierte Laien. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Spaß am Zeichnen.

Sonntag (17.7.) finden um 11 und 12.45 Uhr unter dem Titel „Schloss der Arbeit“ geführte Rundgänge über das Gelände statt. Dabei geht es um die Funktionsweise einer Zeche, die Geschichte des Bergwerks und seiner Gebäude sowie den Arbeitsalltag der Belegschaft. Eine weitere Führung um 14.30 Uhr beschäftigt sich speziell mit der Maschinenhalle. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Stahlwerkfachbau mit dem farbigen Jugendstilportal besticht nicht nur durch seine Architektur, einzigartig ist auch der historische Maschinenbestand.

Die Untertagewelt „Montanium“ kann täglich um 13 Uhr und 16.30 Uhr besucht werden. Der nachgebaute Streckenabschnitt auf dem Zechenplatz bringt Gästen ab 6 Jahren den Arbeitsplatz der Bergleute näher und vermittelt dank audiovisueller Projektionen, originalem Interieur und Experimentierstationen einen authentischen Eindruck von der Arbeit unter Tage. Erwachsene zahlen ein Führungsentgelt von 2 Euro. Die anderen Führungen sind kostenlos; es muss jeweils nur der normale Museumseintritt entrichtet werden (Erwachsene 5 Euro, Kinder und Jugendliche frei).