Hohe-Giethorst Schule wird saniert und modernisiert

Bocholt (PID). Zu Beginn der Sommerferien starteten die Sanierungsarbeiten in der Hohe-Giethorst Schule. Gemeinsam mit Schulleiterin Beate Friedrich und Markus Rademacher von der GWB machte sich Bürgermeister Thomas Kerkhoff persönlich ein Bild von den ersten Bauarbeiten vor Ort. „Besonders bei der Hohe-Giethorst Schule, war der Bedarf zum Tätigwerden groß. Die jetzigen Sanierungsarbeiten und Bauarbeiten sollen dazu führen, dass hier moderner Unterricht möglich wird“, so Kerkhoff beim Rundgang durch das Erweiterungsgebäude der Hohe-Giethorst-Schule. Besonders die Maßnahmen zum Brandschutz und die Erweiterung der Fluchtmöglichkeiten im Ernstfall stehen bei der Sanierung im Mittelpunkt.

Im Erd- und Obergeschoss des Erweiterungsgebäudes werden je ein zusätzlicher Ausgang geschaffen, um aus allen Räumen einen zweiten Rettungsweg zu gewährleisten. Auch die Rauchschutztüren in den Fluren und die Außentüren wurden erneuert. Zur Schaffung von zusätzlichen Fluchtmöglichkeiten werden aktuell im Altbau Flure von den einzelnen Treppenhäusern abgetrennt. Die Schule erhält in diesem Bereich sogenannte Bypasstüren, sodass die Schülerinnen und Schüler zukünftig im Ernstfall zwei getrennte Treppenhäuser nutzen können.

Rund 945.000 Euro wurden für die Baumaßnahmen in der Hohe-Giethorst Schule veranschlagt. Die komplette Elektro-Installation wird erneuert und die Beleuchtung im Gebäude modernisiert. Die Datenverkabelung im gesamten Gebäude wird installiert, sodass die Grundlage für die Umsetzung des „Digitalpaktes-Schule“ geschaffen wird. Daneben wurde im Erweiterungsgebäude vollflächiges WLAN eingerichtet. Im nächsten Sommer wird dann eine WLAN Verbindung im Altbau installiert, sodass nach und nach im gesamten Schulgebäude eine flächendeckende WLAN Verbindung hergestellt werden kann.

Nachdem im Dezember 2020 bereits sechs der sogenannten Touchboards installiert worden sind, werden aktuell die fehlenden zwölf digitalen Tafeln in den Klassenräumen eingebaut. „Die Schnelligkeit der Touchboards und die dadurch einfache und digitale Unterrichtsvorbereitung werden besonders geschätzt“, sagt Schulleiterin Friedrich.

Die Kosten für die vorbereitenden Maßnahmen des Digitalkonzept von 75.000 Euro werden vom „Digitalpakt-Schule“ finanziert. Die Fertigstellung soll im ersten Halbjahr 2022 erfolgen.