Geisterhaus – Von Andrea Losub

Foto: pixelio/Dirk Maus

Ich spürte den kalten Luftzug, der meine Temperatur sinken lies. Langsam kam ich zu mir und marschierte durch den langen, farblosen Gang in diesem unbekannten Haus. Die Fenster waren offen. Doch wer hatte sie geöffnet? Keiner war hier, ich war alleine. Alleine in einem unbekannten Haus, in dem alles kühl und farblos aussah. Ich wollte die Fenster schließen, aber ich griff ins Leere. Wo war ich nur? Ich wusste nur eins: Ich will hier raus. Ich versuchte die Ausgangstür zu finden, ohne Erfolg. Ich war eingesperrt, schoss es mir durch den Kopf. Ich beschloss mir das Haus anzusehen, vielleicht erkannte ich es. Schnell bummelte ich durch alle Räume, bis ich zur Treppe kam. Sie führte ins Untergeschoss, doch das Ende konnte man gar nicht sehen. Ich sah mich um, ob es hier eine Taschenlampe gab, doch vergebens.

Ich hoffte darauf unten ein Licht zu finden, um mich orientieren zu können. Treppe für Treppe wurde es immer unheimlicher.Ich blieb stehen, mir wurde schwindelig. Doch ich wusste, ich muss jetzt runter und nachsehen, wo ich hier bin. Langsam sammelte ich mich wieder und ging selbstsicher die Treppen herunter. Plötzlich stolperte ich über einen großen Stein, der mir eine Beule verpasste. Trotz starker Kopfschmerzen kam ich unten an, und glitt durch die Räume. Der erste Raum, den ich betrat, gab mir Gefühl ihn zu kennen. Ich suchte nach einem Telefon und fand auch eins. Mit Hoffnungsschimmer versuchte ich meine Eltern zu erreichen, die Nummer existierte nicht. Schnell versuchte ich, einen Ausgang zu finden.

Vergeblich. Ich war für immer verloren!

Andrea Losub