Doku „Der ewige GAU? 10 Jahre Fukushima“ im ZDF

Luftaufnahme des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima. Foto: ZDF/AP Photo/AIR PHOTO SERVICE

Mainz (pm/aw). Am 11. März 2021 jährt sich zum zehnten Mal die Tsunami- und Atomkatastrophe von Japan: die Naturkatastrophe, die etwa 20.000 Menschenleben forderte und der Nuklear-GAU, der rund 160.000 Japanern ihre Heimat kostete. In der ZDFzeit-Dokumentation „Der ewige GAU? 10 Jahre Fukushima“ am Dienstag, 9. März 2021, 20.15 Uhr, zieht Filmemacher Michael Mueller zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe Bilanz und fragt: Was haben Japan und die Welt gelernt aus dem größten Nuklearunfall seit Tschernobyl. Der Film ist ab Sendetag, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar.

Bis heute kämpfen die Menschen vor Ort mit den medizinischen, psychologischen und technischen Folgen der drei Kernschmelzen in den Reaktorblöcken des Atomkraftwerks von Fukushima-Daiichi. Die Dokumentation zeichnet noch einmal nach, was damals geschah, zieht eine Bilanz und fragt, welche Konsequenzen Japan und die Welt aus dem größten Nuklearunfall seit Tschernobyl gezogen haben, der sehr leicht noch viel verheerendere Ausmaße hätte annehmen können. Wie ist die Situation heute auf dem Gelände des Kraftwerks, in der Präfektur Fukushima, in dem Land, das nach wie vor auf Atomkraft setzt? Und wie sieht die Zukunft der Atomenergie weltweit aus?