Brücke zu Schloss Breitenlohe in Burghaslach ist wieder sicher

Burghaslach (pm/aw). Eine Bronzeplakette mit dem Hinweis: „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ wird künftig an das hilfreiche Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale für die barocke Schlossbrücke von Schloss Breitenlohe erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte 2019 die dringenden Sanierungsmaßnahmen an der Brücke mit 45.000 Euro. Die Grabenbrücke ist eine zweibogige barocke Steinbrücke mit Balustergeländer und Sandsteinfiguren, die die Immaculata und den Heiligen Johann Nepomuk darstellen. Bohr- und Verpressarbeiten sowie Maurer- und Natursteinarbeiten retteten den bereits in seiner Standsicherheit gefährdeten Brückenübergang aus den Jahren 1720/1730.

Erstmals 1340 urkundlich im Besitz der Familie von Hohenlohe erwähnt, wurde die Wasserburg in Breitenlohe noch im gleichen Jahrhundert an die Edlen von Vestenberg verkauft, die die Wasserburg umbauen ließen. 1468 schreiben die Quellen noch von einer Behausung, 1474 von Kemenaten, 1487 wird Breitenlohe als Schloss beschrieben. Das ehemalige Wasserschloss Breitenlohe ist heute eine vierflügelige Anlage über drei Geschosse unter Satteldächern. Vier runde Türme mit Vorhangbogenfenstern in außergewöhnlicher Form betonen die Ecken. Im Hofraum erschließen zwei Treppentürme die Geschosse. Die beiden historischen Spindeltreppen aus massivem Sandstein sind bedeutende und wertvolle Baudetails des Schlosses. Im Ostflügel führt ein korbbogiges Durchfahrtstor mit Halbsäulen und Vasenaufsätzen in den Hof.