3D Film-Foto-Musik-Dokumentation über Lausitzer Lost Places

Filmemacher Donald Saischowa. Foto: Clemens Schiesko

Forst/Lausitz (pm/aw). Der Begriff „lost places“ meint im weitesten Sinne vergessene oder aufgegebene Orte. In der Stadt Forst (Lausitz) sind diese „lost places“ prägnante Zeugnisse der Industriegeschichte. Diese Orte waren einst Fabriken oder andere bauliche Relikte der industriellen Moderne. Zum Teil werden sie noch heute genutzt, teilweise sind sie dem Verfall preisgegeben. Sie verkörpern zugleich die Faszination und die Schönheit des Morbiden.

Dieses Erbe wird 2021 als ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2021 exemplarisch in Form einer 3D Film-Foto-Musik-Dokumentation visuell bewahrt und erlebbar gemacht. Der Film vermittelt die Faszination der „lost places“ durch die Kombination von visuellen und auditiven Eindrücken im Zusammenspiel mit Fotoaufnahmen. Historische Abbildungen, Filmsequenzen und Grafiken geben Informationen zum geschichtlichen Hintergrund.

Eine Klangcollage aus Geräuschen und eigens komponierter Musik wird das laufende Bild musikalisch begleiten. Bei seiner Uraufführung wird der Film als ein filmisch – musikalisches 3-D-Werk mit einer live Performance präsentiert und vom Filmemacher Donald Saischowa moderiert. Partner für die Musik und Sounds sind die Cottbuser Musiker Marcus Reichelt und Stefan Friedrich.

Drehstart für die ersten Aufnahmen für das Filmprojekt war im März 2021 an zahlreichen Drehorten in Forst. Die Uraufführung ist für den 12. September 2021 geplant. Weiterführende Informationen unter www.kulturland-brandenburg.de