Zeche Nachtigall ruft zur „Lampenschicht“

Lampenschicht im Besucherbergwerk: "Licht in der Nacht". Foto: LWL/Hudemann

Witten (lwl). Ohne Geleucht ist die Arbeit unter Tage nicht möglich. Um seine Entwicklung vom Kienspan über die Froschlampe bis hin zur modernen Sicherheitsgrubenlampe geht es bei der nächsten Lampenschicht, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Samstag (23.3.) in sein Wittener Industriemuseum einlädt. Experte und Sammler Wolfgang Dudek bringt in der Zeit von 15 bis 17 Uhr Licht ins Dunkle und erzählt im Nachtigallstollen die Geschichte der Grubenlampe.

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren erfahren dabei alles über Herkunft, Einsatz und Wandel des bergmännischen Geleuchts. Merkmal all der unterschiedlichen Ausführungen ist der stabile Haken, der zur Befestigung am Ausbau oder der Bekleidung dient. Höhepunkt der zweistündigen Lampenschicht auf Zeche Nachtigall ist ein gemeinsamer Gang durch die Flözstrecke mit „offenem Geleucht“. Zum Abschluss trifft sich die Gruppe zum Imbiss und Austausch mit dem Grubenlampen-Liebhaber, der so bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die alljährlich stattfindende Grubenlampenbörse im November gibt.

Eine Anmeldung unter Tel. 02302 / 9366410 ist noch bis zum 21. März möglich. In den 15 Euro Kosten pro Person sind Eintritt und Imbiss enthalten.

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35, 58452 Witten

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information unserer Leser*innen unredigiert übernehmen.