„York“ und „Oxford“: Kooperation mit NRW.URBAN

Münster (SMS). Die Entwicklung der neuen Wohnquartiere „York“ und „Oxford“ geht voran: Nachdem die Planungen abgeschlossen und die notwendigen Baubeschlüsse gefasst worden sind, können die ehemaligen Kasernenflächen in Gremmendorf und in Gievenbeck nun ab Dezember für die Bebauung vorbereitet werden. Im nächsten Schritt stehen dann Abbruch- und Erschließungsarbeiten auf dem Programm.

Bei der Erschließung und baulichen Entwicklung der Areale arbeiten die Stadt Münster und die eigens für die Konversionsprojekte gegründete Tochtergesellschaft KonvOY mit der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN zusammen. Gemeinsam werden sie die ehemaligen Kasernenflächen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt entwickeln und auf insgesamt 75 Hektar Wohnraum für 10 000 Menschen schaffen. Als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit leistet NRW.URBAN einen wichtigen Beitrag bei der operativen Umsetzung der Konversion. Der entsprechende Vertrag ist am Donnerstag (29.11.) unterzeichnet worden. Damit ist der Startschuss für die Kooperation gefallen.

Die städtebaulichen Konzepte für beide Wohnquartiere sehen einen möglichst schonenden Umgang mit dem Gehölzbestand vor. Zwar werden Bäume weichen müssen, aber Neuanpflanzungen sorgen für Ausgleich. Auf dem Oxford-Gelände werden bis zum Abschluss der Arbeiten rund 350 Bäume neu gepflanzt, auf dem York-Gelände sind es 560. Der grüne Charakter der zu entwickelnden Flächen bleibt auch bei der nun konkret anstehenden Realisierungsphase Ziel der städtebaulichen Planung und soll auf jeden Fall erhalten bleiben.

Die als erhaltenswert ausgewiesenen Bäume werden während der Arbeiten mit Bauzäunen geschützt. Kartierungen im Vorfeld hatten gezeigt, dass es an beiden Standorten Fledermaus-Quartiere gibt. Im Rahmen der ökologischen Baubegleitung werden daher insgesamt 120 Fledermauskästen an zu erhaltenden Gebäuden und Bäumen befestigt. Auf dem York-Gelände werden außerdem Vogelnistkästen und Waldkauz-Höhlen angebracht.

Die gesamte Bauabwicklung wird unter ökologischen Gesichtspunkten extern begleitet und dokumentiert. Umweltschutz und Artenschutz haben bei beiden Konversionsprojekten einen hohen Stellenwert.

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