Wangerooge: Fund eines Treibladungsbehälters

Wilhelmshaven (ots). Am Dienstagmittag, 10.09.2019, wurde auf der Insel Wangerooge der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen tätig. Die Inselpolizei unterstützte den Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Gemeinde Wangerooge bei der Evakuierung und der Absperrung des Gefahrenbereiches für die Sprengung des Treibladungsbehälters im Inselosten. Der gefundene Sprengkörper ähnelte zunächst einer Wasserbombe, tatsächlich handelte es sich um einen Treibladungsbehälter. Für die Sprengung mußte ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet werden, der Oststrand wurde für die Vorbereitungszeit, die Sprengung und die Nachbereitung für etwa zwei Stunden für den öffentlichen Fußgängerverkehr gesperrt (10.15 bis 12.15 h).

„Die Sperrung wurde von den Urlaubsgästen mit Verständnis aufgenommen“ so Fritz-Helmut Bremer, Chef von der Polizeistation Wangerooge. Im Rahmen der Nachbereitung wurde festgestellt, dass es sich bei dem gefundenen Sprengkörper nicht um eine Wasserbombe, sondern um einen Treibladungsbehälter gehandelt hat. „Diese Kampfmittel sind ohne genaue Untersuchung kaum zu unterscheiden, da an einer gefundenen Wasserbombe üblicherweise nicht mehr hantiert wird“ ergänzt Bremer.

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information unserer Leser*innen unredigiert übernehmen.

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