Vom Schandfleck zum modernen Wohnstandort

Herne (pm). Die wewole STIFTUNG errichtet an der Castroper Straße / Ecke Von-Bodelschwingh-Straße eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Wo bis zum vergangenen Sommer noch eine Schrottimmobilie stand, schafft das Sozialunternehmen nun einen modernen Akzent, der aus Sicht der Stadt Herne ein positives Signal für Holthausen setzt. In dem Haus, das rund 2,5 Millionen Euro kosten wird, werden sich drei Wohneinheiten befinden, in denen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen oder Erkrankungen unter fachkundiger Betreuung ein neues Zuhause finden werden. „Wir haben vor ziemlich genau einem Jahr das seit zehn Jahren leerstehende Haus gekauft, es abgerissen und die Fläche für einen Neubau hergerichtet“, erklärt Rochus Wellenbrock, Vorstandsvorsitzender der wewole-Stiftung. Wegen der komplizierten Besitzverhältnisse sei es nicht leicht gewesen, Kontakt zu den Besitzern des heruntergekommenen alten Hauses zu bekommen.

Baldiger Bauantrag vorgesehen

In den vergangenen Jahren hatte das langsam verfallenden Haus immer wieder für Verdruss in der Nachbarschaft, aber auch bei der Stadtverwaltung gesorgt. Einen anvisierten Zeitplan für das neue Haus, das mit hohen Fenstern, heller Farbe und kubischen Bauformen eine moderne Anmutung haben wird, hat die wewole STIFTUNG bereits: Nachdem der Entwurf bald im Gestaltungsbeirat präsentiert wird, soll der Bauantrag eingereicht werden. Die wewole STIFTUNG hofft, noch im Sommer 2020 mit dem Bau beginnen zu können, damit schon im April 2021 der Bezug erfolgen kann. „Aus einem Schandfleck wird nun ansprechendes Haus für Menschen mit Behinderung. Damit tun wir etwas für unsere Stadtgesellschafft“, fasst Rochus Wellenbrock das Projekt zusammen.

Infoveranstaltung geplant

Die wewole STIFTUNG steht den Menschen im Quartier am Mittwoch, 25. März 2020, um 18 Uhr Rede und Antwort zu dem Vorhaben. Die Informationsveranstaltung findet im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Dreifaltigkeit, Börsinghauser Straße 60, statt.

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