Vergrämungsmaßnahmen im Gewerbegebiet Bree

Borken (aw). Die Stadt Borken stellt derzeit den Bebauungsplan WE 21 (Gewerbegebiet Bree) auf. Im Zuge einer für ein Bauvorhaben durchgeführten Artenschutzprüfung wurden Kiebitze nachgewiesen. Der Kiebitz ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer. Er brütet typischerweise in den Marschwiesen, auf Vordeichwiesenflächen und anderen Weidelandschaften der Niederungen. Eine entsprechende Ausweichfläche wurde im Rahmen des ökologischen Ausgleichs zur Verfügung gestellt.

Um zu verhindern, dass der Kiebitz den Bereich der Bauflächen während der Baumaßnahmen als Brutrevier besiedelt, startete die Stadt Borken heute mit Vergrämungsmaßnahmen. Hierzu ist vorgesehen, über die Fläche verteilt ca. 70 Stangen mit Flatterband aufzustellen. Dieses Vorgehen ist als konfliktvermeidende Maßnahme anerkannt. Die Landwirte, die die Flächen aktuell bewirtschaften wurden, bereits von der Stadt Borken informiert.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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