Tuazons „Burn the Formwork“ wieder zugänglich

Kulturdezernentin Cornelia Wilkens (Mitte), Kulturamtsleiterin Frauke Schnell und Reiner Bertling, Amt für Immobilienmanagement, vor der Skulptur, die Oscar Tuazon der Stadt als Geschenk überlassen hat. Eine gemauerte Tragkonstruktion sorgt in den nächsten Jahren für Standfestigkeit; diese Arbeiten sind abgeschlossen. Foto: Presseamt Stadt Münster.

Münster (sms/aw). Die Tragfähigkeit ist gesichert, der Bauzaun weggeräumt und die Sicht wieder unverstellt: Oscar Tuazons Beton-Arbeit „Burn the Formwork“ präsentiert sich standfest und stabil am Stadthafen 1. Und das für eine ganze Weile. „Zumindest mittelfristig bleibt ein wichtiger Zeitzeuge der `Skulptur Projekte` im öffentlichen Raum Münsters erhalten“, freut sich Kulturdezernentin Cornelia Wilkens, dass Verträge, Bauunterhaltung und kleinere Reparaturen unter Dach und Fach sind. Der amerikanische Bildhauer hat der Stadt seine Arbeit zum Geschenk gemacht.

Für die „100 Tage Schau“ platzierte Tuazon im vergangenen Sommer ein zylinderförmiges Betonobjekt auf einer Industriebrache an der Hafensüdseite. Es dient als öffentliche Feuerstelle, Grill, Aufwärmplatz und Aussichtsturm und ist robust genug, Witterung und Gebrauch auch länger zu trotzen. Voraussichtlich erst in den nächsten Jahren wird die Fläche städtebaulich erschlossen. Bis dahin bleibt die Arbeit des Künstlers erhalten.

Spaziergänger werden die skulpturale Konstruktion zwischen Hafengrenzweg und Albersloher Weg nahezu unverändert vorfinden. Allein die ehemals hölzerne Tragkonstruktion wird durch stabileres Mauerwerk ersetzt. Auch die Graffitis an der Skulptur bleiben – diese Patina ist in dem industriellen Umfeld durchaus gewollt.