TIPP 019: Olympisches Dorf Berlin-Elstal

Haus der Nationen. Foto: A.Savin/CC BY-SA 3.0

Das Olympische Dorf Berlin der Olympischen Sommerspiele 1936 liegt 18 Kilometer westlich des Berliner Olympiastadions. Hier wohnten während der Spiele die rund 3600 männlichen Athleten mit Betreuern und Personal. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zog die sowjetische Armee auf dem Gelände ein und nutzte es bis zum Abzug 1992. Die größten, noch halbwegs erhaltenen Ruinen auf dem Gelände sind das Haus der Nationen, die ehemalige Schwimmhalle und einige Mannschaftsunterkünfte. In einem guten Zustand befindet sich die Turnhalle. Die Schwimmhalle wurde 1993 durch Brandstiftung stark beschädigt und 2011 äußerlich wieder rekonstruiert. Das Olympische Dorf steht unter Denkmalschutz. Die DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement hat das historische Olympische Dorf erworben und kümmert sich um die Erhaltung der verbliebenen Gebäude, die durch die militärische Nutzung in der Nachkriegszeit nicht gepflegt wurden. In den 2010er Jahren wurde das Haus rekonstruiert, in dem Jesse Owens während der Olympischen Spiele 1936 wohnte.

Kontakt und Infos

Olympisches Dorf Berlin-Elstal
Rosa-Luxemburg-Allee 70
14641 Wustermark – OT Elstal
Telefon: 033094 / 700565

Webseite: www.dkb-stiftung.de
E-Mail: info@dkb-stiftung.de

Öffnungszeiten und Führungen

1. April bis 31. Oktober 2016
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 10 bis 18 Uhr
Hunde an der Leine sind erlaubt
Eintritt 2,50 EUR (Kinder unter 12 Jahren frei)

Führungen: 1. April bis 31. Oktober 2016
Überblicksführungen: Montag bis Freitag 11 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 12 und 15 Uhr
Die Führungen dauern zirka zwei Stunden.
Treffpunkt und Buchung an der Kasse.
Individuelle Führungen auch außerhalb der Saison
Kontakt: 033094 / 700565
(Mo bis Fr 9.00 – 16.00 Uhr) oder E-Mail: olydo@dkb-stiftung.de
Eintritt mit Führung: 6 EUR pro Person
12 EUR pro Familie (mit Kindern bis 16 Jahren)

Geodaten

52° 32′ 22. 9" N 13° 00′ 45. 8" E

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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