„Taxiway“ auf dem Flughafen Tempelhof aufgefrischt

Airfield des Tempelhofer Flughafens in Berlin. Foto: A. Savin/FAL

Berlin (aw). Seitdem auf dem Airfield des Flughafens Berlin-Tempelhof Kitesurfer, Inliner, Radler und Fußgänger frei umherstreunern, haben die Asphaltpisten stark gelitten. Aus diesem Grund hatte man bereits im vergangenen Jahr mit der Ausbesserung begonnen und wollte mit den Arbeiten Ende Januar fertig sein. Bei der Sanierung handelt es sich in erster Linie um den so genannten „Taxiway“, der beide Startbahnen verbindet. Während der Arbeiten sollten sich die Besucher den Arbeiten anpassen, teilte die zuständige Grün Berlin GmbH mit. Behoben wurden bisher die Verwitterungen, entsprechende Risse hatte man neu verfüllt. Der Baustellenverkehr rollte über die südliche Landebahn bis zur Baustelle Richtung Oderstraße.

1923 nahm der Flughafen Berlin-Tempelhof als einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands seinen Linienverkehr auf. Bis zu seiner Schließung 2008 war der Flughafen neben Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld einer von drei internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin und trug die Bezeichnung Zentralflughafen. Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelände vom Land Berlin und seinen Unternehmen mit dem Projektnamen Tempelhofer Freiheit bezeichnet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Medien sprechen meist vom Tempelhofer Feld.

1936 bis 1942 errichteten die Nationalsozialisten das heutige, etwa 300.000 Quadratmeter große Flughafengebäude. In der Nachkriegszeit erlangte der Flughafen weltweite Aufmerksamkeit durch die Rosinenbomber, die Lebensmittel über Tempelhof ins westliche Berlin brachten. Heute stehen beide Start- und Landebahnen, der umlaufende Taxiway und weitere befestigte Flächen der ehemaligen Nutzung als Flughafen als Bestandteil der Gesamtanlage Flughafen Tempelhof unter Denkmalschutz.

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