Symbolischer Abriss alter Gebäude der Cité Foch

Symbolischer Abrissbeginn. Foto: BPD Immobilienentwicklung GmbH/Christian Kruppa

Berlin (ots/aw). Frank Balzer (CDU), Bürgermeister des Bezirks Reinickendorf von Berlin, hat symbolisch mit dem Abriss des ehemaligen Einkaufszentrums und der ehemaligen Kirche in der Wohnsiedlung Cité Foch begonnen. Mit Hilfe eines Baggers löste er die ersten Betonteile aus einem in den siebziger Jahren erbauten Gewerbebau. Die Entkernungsarbeiten beginnen am 20. Juni 2016. Die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich Ende November 2016 beendet sein. „Heute ist ein Tag, auf den die Anwohnerinnen und Anwohner der Cité Foch lange gewartet haben. Das ehemalige Einkaufszentrum steht seit rund einem Jahrzehnt weitestgehend leer. Mit den heutigen Abrissarbeiten wird eine Bauruine entfernt und der Grundstein für 333 neue Wohneinheiten gelegt. Die jahrelangen Bemühungen des Bezirksamtes haben sich gelohnt“, so Bezirksbürgermeister Frank Balzer.

Der Projektentwickler BPD Immobilienentwicklung GmbH plant, auf dem Gelände insgesamt 333 Wohneinheiten mit circa 26.000 Quadratmeter Wohnfläche zu bauen. Im nördlichen Bereich sollen 241 Eigentumswohnungen und im südlichen Bereich 92 Mietwohnungen entstehen. Zu den Mietwohnungen zählen 30 Wohneinheiten mit einer sozialverträglichen Miethöhe von 6,50 Euro pro Quadratmeter. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine Tochter der Rabobank und zählt zu den größten Immobilienentwicklern Europas. In Deutschland realisiert BPD mit ihren Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München jährlich über 1.300 Wohnungen und Einfamilienhäuser an städtischen Standorten.

Dirk Seidel, Niederlassungsleiter Berlin der BPD Immobilienentwicklung GmbH, äußerte sich aus Anlass der bauvorbereitenden Maßnahmen erwartungsfroh: „Wir freuen uns, mit diesem Neubauprojekt im grünen Berliner Norden einen Beitrag zur Schaffung von weiterem, in Berlin so dringend benötigtem Wohnraum leisten zu können.“ Er hebt besonders hervor: „Grün, ruhig und dabei verkehrstechnisch außerordentlich gut an die City angebunden, werden wir hier in den kommenden Jahren ein sehr begehrtes Wohngebiet von hoher Lebensqualität schaffen.“

Im südlichen Bereich der neuen Anlage wird außerdem eine Kita mit 40 Plätzen entstehen. Die Wohnungen werden über 1 bis 5 Zimmer verfügen und zwischen 43 und 145 Quadratmeter groß sein. Alle Wohnungen werden über einen Balkon oder eine Terrasse mit ihrer grünen Umgebung verbunden sein. Beide Quartiere erhalten autofreie grüne Innenhöfe, die für hohe Aufenthaltsqualität sorgen. Für die Unterbringung von Autos werden eine Tiefgarage und Außenstellplätze zur Verfügung stehen.

Die in dem zum Berliner Bezirk Reinickendorf gehörenden Ortsteil Wittenau liegende Cité Foch genannte Wohnsiedlung wurde in den Jahren 1952 bis 1980 erbaut und war die größte Siedlung der französischen Schutzkräfte in Westberlin. Nach dem endgültigen Abzug der französischen Streitkräfte 1994 verwaltet das Areal die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). In den folgenden Jahren erlebte das Gebiet eine wechselvolle Auslastung und Nutzung.

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