StadtBauKultur NRW bietet Modellhäuser aus Abbruchmaterial

Modellhaus Nr. 13 aus Abbruchmaterial des Geschäftshauses "Citykauf". Foto: StadtBauKulturNRW

Gelsenkirchen (wh/aw). Die Initiative StadtBauKultur NRW hat sich eine besondere Idee einfallen lassen und bietet eine neue limitierte Serie von Modellhäusern an. Sie sind aus dem Abbruchmaterial von zwölf markanten Gebäuden gefertigt und veranschaulichen die regionale Architekturgeschichte. In der aktuellen Serie vertreten sind Mini-Häuser aus Resten des „RAG“-Förderturms der vor wenigen Monaten geschlossenen Zeche Auguste Victoria in Marl, des früheren St.-Marien-Hospitals in Lüdinghausen und der 1977 erbauten City-Passage in Bielefeld, die in diesem Jahr abgerissen wurde, um Platz für ein modernes Einkaufszentrum zu machen. Als Modellhaus erhältlich sind auch Reste der Deutsche Welle in Köln, der Kurverwaltung Bad Oeynhausen, der St.-Barbara-Kaserne in Dülmen, des Berufskollegs in Essen und viele weitere.

Mit den Modellhäusern will StadtBauKultur NRW auf den baulichen Bestand aufmerksam machen. Dieser binde wertvolle Erinnerungen und Geschichten aus der Vergangenheit und soll laut der Initiative manchmal auch ungeahnte Potenziale für die Zukunft bieten. Die Modellhäuser können zum Preis von zehn Euro über die Website www.hausrecycling.nrw bestellt werden.

Weitere Informationen unter www.stadtbaukultur-nrw.de