St. Sixti Merseburg

St. Sixti ist eine ehemalige Kirche in Merseburg. Sie wurde 1045 gegründet und 1327 zur Stiftskirche erhoben. Im 16. Jahrhundert wurde mit dem Neubau des spätgotischen Kirchenschiffes begonnen, der allerdings nie vollendet wurde. Blitzeinschläge führten in den folgenden Jahrhunderten zu vielen Brandschäden. 1845 wurde so die Turmhaube völlig zerstört. Seine heutige Gestalt erhielt der Turm 1889. Seit dem Dreißigjährigen Krieg ist der Bau eine Ruine. Der romanische Turm wurde 1888/89 zum Wasserturm umgenutzt, dessen Funktion selbiger bis 1985 inne hatte. Für kurze Zeit wurde der Turm nach dem Vorbild des Eschenheimer Turmes in Frankfurt am Main benannt und hieß Kaiser-Friedrich-Turm.

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Der kugelförmige Behälter mit seinem Durchmesser von 11,62 Metern fasste 770 Kubikmeter Wasser. Die St. Sixti-Ruine ist heute ein Wahrzeichen im Dornrößchenschlaf. Die Notsicherung der Sixti-Ruine sollte im Frühjahr 2016 beginnen. 60.000 Euro wurden dafür vom Stadtrat beschlossen.

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Dokument erstellt am 19.04.2016
Letzte Änderung am 19.04.2016

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.