St. Markus Kirche Hoheluft erhält Bronze

Hamburg (dsd/aw). Hans-Dietrich Schubert vom Ortskuratorium Hamburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbrachte jetzt Pastorin Christine Halisch der St. Markus-Kirche Hoheluft in Hamburg eine Bronzeplakette mit dem Hinweis: „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Durch die Plakette bleibt das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar, sie soll zugleich zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD stellte 2017 und 2018 insgesamt 45.000 Euro für die Sanierung von Dach und Ziegelmauerwerk der St. Markus Kirche Hoheluft in Hamburg zur Verfügung.

St. Markus Hoheluft ist ein gut erhaltener Vertreter einer Bartning Notkirche. Sie zeigt, wie respektvoll man nach dem Krieg mit der zerstörten historistischen Kirchenruine umgegangen ist. Die Markuskirche ist eines der über 40 Denkmale, die die in Bonn ansässige private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Hamburg fördern konnte.

Die 1899 von Hugo Groothoff errichtete St. Markus Kirche wurde 1943 bis auf die Umfassungsmauern zerstört. 1948/1949 fügte man in die Ruine eine der 43 von Otto Bartning geplanten hölzernen Notkirchen ein, die sich seither zwischen den neogotischen Turm und Chor erhebt. Für die Pläne verantwortlich zeichnete Gerhard Langmaack, der einen zusätzlichen weißen Anstrich am Turm anbringen ließ, den man in den 1960er Jahren wieder entfernte.

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