St. Antonius Marienheim

Das Marienheim zählt zu den ältesten Krankenhäusern der Stadt. Den Grundstein legte man bereits Ende des 19. Jahrhunderts, danach diente das zunächst von Dominikanerinnen betriebene Krankenhaus mehr als 100 Jahre lang der medizinischen Versorgung Einheimischen. Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude auf die Bedürfnisse eines Krankenhauses angepasst.

Brände, Einbrüche und Vandalismus immer wieder ist das ehemalige Marienheim in den Negativschlagzeilen. Am schlimmsten ist es für die direkten Anwohner, diese ärgern sich über den „Schandfleck in der Nachbarschaft“, der seit Anfang 2013 auch noch mit „Natodraht“ abgeschirmt wird. Als Schutz, wie der Investor, dem das ehemalige Krankenhaus seit 2006 gehört, betont. Seit 2006 betreiben die St. Antonius Kliniken das Marienheim nicht mehr als Krankenhaus. Seitdem ist Leerstand und das Objekt dem Verfall und Vandalismus preisgegeben. Die zukünftige Nutzung des Marienheims – das nicht unter Denkmalschutz steht – ist weiter offen. Vom Eigentümer 2008 geplanten Wohnungsbau ist längst keine Rede mehr.

Quelle: Wikipedia, Westdeutsche Zeitung

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Dokument erstellt am 10.02.2013
Letzte Änderung am 03.07.2014

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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