St. Anna in Wamberg wird gefördert

Wamberg (dsd). An der Restaurierung der Raumschale und des Deckengemäldes sowie der statischen Sicherung der Empore in der St. Anna-Kirche in Wamberg bei Garmisch-Partenkirchen beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher zweckgebundener Spenden mit 41.220 Euro. Den dazugehörigen Fördervertrag erhält Pfarrer Andreas Lackermeier bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 10. Dezember 2019 um 11.00 Uhr von DSD-Ortskurator München Axel Hofstadt.

Wamberg ist ein Ortsteil des Marktes Garmisch-Partenkirchen. Bekannt wurde der Ort durch die Bilder des Malers Otto Illies, der in den Wintern von 1911 bis 1929 regelmäßig ein Bergbauernhaus in Wamberg bewohnte. Zahlreiche seiner Bilder halten das Dorf, die Dorfkirche und die Umgebung sowie das Innere seines Hauses fest. Illies bemerkt in seinen Lebenserinnerungen: „Wamberg liegt wie auf einer breiten Stufe, von der auf der einen Seite die Berge immer mächtiger ansteigen, während auf der anderen der Blick über einen Eichen- und Platanengürtel hinweg auf den weiten Talkessel nieder sieht. Ringsum winterliches Schweigen, der Schnee schluckte jeden Tritt.“

1720 erhielt Wamberg an der Stelle eines Vorgängerbaus seine heutige Kirche, die im Jahr darauf am 11. September 1721 durch den Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck geweiht wurde. Den Hochaltar mit einer Anna Selbdritt-Darstellung schuf der Wamberger Bildhauer Andreas Onich, die Fassmalerarbeiten stammen von dem Mittenwalder Handwerker Joseph Dieffenbrunner. Über dem Hochaltar befindet sich ein Bild der Heiligen Familie. An den Seiten sind Figuren des Heiligen Rochus und Heiligen Sebastian, der Heiligen Notburga und des Heiligen Isidor in Kostümen der damaligen Zeit zu sehen.

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