Spreepark: Hohe Investition notwenig

Foto: Wikimedia Commons/Andreas Steinhoff
Foto: Wikimedia Commons/Andreas Steinhoff

Für den Erhalt oder die Neunutzung des Spreeparks gab es in der Vergangenheit zahlreiche Vorhaben – bisher scheiterten sie alle. Aktuell gehört der Freizeitpark mit seiner bewegenden Geschichte dem Land Berlin, dieses hatte das Gelände lastenfrei von der insolventen Spreepark GmbH zurückgekauft. Land und Bezirk suchen nun nach einem neuen Nutzungskonzept, wobei der Bezirk erneut eine Nutzung als Freizeitpark favorisiert. Derzeit gibt es Planungen, das Gelände wieder begehbar zu machen, was sich aber aufgrund eines Großbrandes im August weiter verzögert. Lediglich für Filmaufnahmen und kleinere Veranstaltungen vermietet man das Gelände.

Das größte Problem seien laut Liegenschaftsfonds aber die Altlasten und Gefahren auf dem Gelände. Zudem gilt das Riesenrad als einsturzgefährdet, auch das traditionelle Eierhäuschen ist sanierungsbedürftig. Zu dieser Aufgabe hatte sich der ehemalige Betreiber des Spreeparks Norbert Witte schon verpflichtet, als dieser aber in die Insolvenz gehen musste, blieb das Vorhaben auf der Strecke. Um alle Probleme und Gefahren zu beheben und um das Eierhäuschen zu retten, werden mehrere Millionen Euro benötigt. Für die Sicherung des Riesenrads sollen nun Fördermittel beantragt werden.

In nächsten Jahr soll der existierende Liegenschaftsfonds mit der Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) fusioniert werden. Für den Spreepark bleibt erstmal alles so wie gewohnt. Es gibt viele Ideen, aber keine Lösungen. Der Liegenschaftsfonds möchte sich zuerst um eine Zwischennutzung kümmern.

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