Social-Media-Horrorfilm entsteht in Grabowsee-Heilstätten

Heilstätten am Grabowsee. Foto: rottenplaces Archivfoto.

Oranienburg (aw). Die einstigen Heilstätten in Berlin und Brandenburg sind seit vielen Jahren beliebte Drehorte, nicht nur für Hollywood-Blockbuster. Gerade erst hatte Gore Verbinski die Beelitzer Heilstätten für seinen Horrorstreifen „A Cure for Wellness“ unsicher gemacht, da entsteht auf dem Areal der früheren Lungenheilstätte Grabowsee bei Oranienburg der erste deutsche Social-Media-Horrorfilm „Heilstätten“. Das Unternehmen Schmerbeck Filmproduktion hatte jetzt den Drehstart angekündigt.

Till Schmerbeck produziert den Film „Heilstätten“ gerade gemeinsam mit Fox International Productions, Regie führt Michael David Pate. Der Film nach der ursprünglichen Drehbuchvorlage von Ecki, der einen Hauch „Blair Witch Project“ verleihen soll, wird schon am 12. Oktober in die Kinos kommen. Nur 19 Drehtage sind einberäumt, aus diesem Grund bekamen die Protagonisten mehrere „Probe-Drehtage“. Das Filmteam dreht am Grabowsee bis zum 17. März. Mit dabei sind die Schauspieler Sonja Gerhardt (Ku-damm 56), Tim Oliver Schultz (Der Club der roten Bänder“), Lisa-Marie Koroll (Bibi & Tina), Nilam Farooq, Emilio Sakraya (Bibi & Tina, Winnetou), Timmi Trinks und die „YouTuber“ Leon Machere, Davis Schulz und Freshtorge.

v.l.n.r.: Producer Miguel Angelo Pate, Regisseur Michael David Pate, die Schauspieler Timmi Trinks, Sonja Gerhardt, Nilam Farooq, Lisa-Marie Koroll, Tim Oliver Schultz, Emilio Sakraya, Anna Jetel (Fox International Productions), Germar Tetzlaff (Twentieth Century Fox), Produzent Till Schmerbeck. Foto: Schmerbeck Filmproduktion

Die Story

Eine Gruppe von YouTubern will in den Heilstätten die härteste Challenge aller Zeiten erleben, während die Welt ihnen dabei zuschaut. Zahlreiche Mythen ranken sich um die Heilstätten, sie sind voller Grauen und Brutalität. Zahlreiche Berichte rund um paranormale Aktivitäten an diesem Ort halten sich hartnäckig. Ausgerüstet mit Nachtsicht- und Wärmekameras wollen die YouTuber den Gerüchten nachgehen. Sie bekommen schnell zu spüren, dass man in diesen Angst einflößenden Hallen sein Glück besser nicht herausfordert. Doch als sie aussteigen wollen, bemerken sie, dass es dafür längst zu spät ist …

Die ehemalige Lungenheilstätte am war die erste Heilstätte für Lungentuberkulose in Norddeutschland und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von 1945 bis 1995 als sowjetisches Lazarett genutzt.