Sinn und Zweck des Ressorts DENKMALBLICK

Denkmalschutz ist leider oft ein schwacher Schutz – dies muss man in heutigen Zeiten immer häufiger feststellen. Bei allem Respekt vor Stiftungen, Vereinen, Initiativen und ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern, die unermüdliche Anstrengungen für den Erhalt geschützter oder schützenswerter Bauwerke unternehmen, werden unzählbar viele Objekte vernachlässigt, vergessen – ja sind dem Untergang geweiht und somit auf kurze Zeit unwiederbringlich verloren. Hier möchte der Journalist, Redakteur und rottenplaces-Herausgeber André Winternitz anknüpfen und informieren, aufmerksam machen und die Öffentlichkeit ermutigen, tatkräftig mitzumachen.

„Neben positiven Beispielen für den respektvollen und leidenschaftlichen Umgang mit historischen Bauwerken wird das Ressort „DENKMALBLICK“ speziell auf Missstände rund um den Umgang mit denkmalgeschützter oder schützenswerter Substanz aufmerksam machen“, sagt Winternitz, „aber natürlich vor allem die positiven Beispiele hervorheben – als Motivation für Lenker, Denker, Entscheider oder Geldgeber für Objekte, deren Tage ohne Unterstützung gezählt sind.“

Die Leserinnen und Leser finden im Ressort „DENKMALBLICK“ tagesaktuelle Artikel rund um das Thema Denkmalschutz und -sanierung sowie alle zugehörigen Ressorts in entsprechenden Rubriken. Parallel dazu gibt es den „Sündenmelder“, mit dem engagierte Nutzer des Portals die Möglichkeit haben, Missstände rund um den Denkmalschutz anzumerken und diese der Redaktion in Textform direkt zu übermitteln. Als Gastbeitrag werden die Anmerkungen, Anekdoten oder Leserbriefe ebenfalls im Ressort „DENKMALBLICK“ veröffentlicht.

Speziell gibt es die beiden Rubriken “Negativ” und “Positiv”. Dies hat einen ganz speziellen Grund. Entgegen anderen Medien splittet das Ressort „DENKMALBLICK“ die publizierten Artikel rund um Denkmale, Denkmalschutz, Denkmalsanierung oder thematisch relevante Inhalte auf in negative oder positive Meldungen. Erfährt ein denkmalgeschütztes Objekt eine Förderung oder Sanierung, wird dies als “positiv” gelistet – verfällt ein geschütztes oder schützenswertes Gebäude, wird beispielsweise zu einem Spekulationsobjekt oder – in welcher Weise auch immer – vernachlässigt sowie grob fahrlässig behandelt, erfolgt eine “negative” Archivierung. Gerade die negativen Meldungen und Beiträge sind es, die zum denken und handeln animieren, die die Öffentlicheit informieren und mobilisieren sollen.

Mit dem Ressort „DENKMALBLICK“ möchte Winternitz alle ansprechen, die sich rund um das Thema Denkmalschutz engagieren, sich beruflich mit diesem auseinandersetzen, oder schlicht und einfach dafür interessieren. Die Idee für das Ressort ist nicht von heute auf gleich entstanden. Schon immer hat sich Winternitz für die Erhaltung, Um- bzw. Neunutzung von historischen Bauwerken oder schützenswerten Objekten interessiert, eingesetzt und starkgemacht. Zusammen mit Vereinen und Institutionen arbeiten er und seine Unterstützer an Konzepten, Exposés, Visionen und der geschichtlichen Aufarbeitung selbiger.

Das Ressort „DENKMALBLICK“ lebt auch von dem Informationsreichtum Dritter und der ungeahnten Kraft sowie den Möglichkeiten des World Wide Web. „Wir freuen uns immer über tatkräftige Unterstützung, Ehrenamtler, Branchenkenner, Anpacker, Entscheider, Investoren, Sanierer oder Menschen wie “Sie und wir”, die etwas bewegen wollen, diese sind bei uns genau richtig. Wir bieten genau die Plattform, um an richtiger Stelle die Stimme zu erheben“, sagt Winternitz.