Schachtgerüst der Zeche Pluto könnte erhalten werden

Schacht Wilhelm der ehemaligen Zeche Pluto, gesehen vom Naturschutzgebiet (HER-003) Halde Pluto. Foto: Arnoldius/CC BY-SA 3.0

Herne (aw). Gute Nachrichten in Sachen Denkmalschutz: Die Ruhrkohle AG (RAG) plant nun wohl doch nicht mehr, das denkmalgeschützte Schachtgerüst der Zeche Pluto (ehem. Zeche St. Nicolaus) an der Wilhelmstraße abzureißen. Entsprechende Vorhaben werden nicht weiter verfolgt, heißt es von der Bezirksvertretung Wanne. Auch die Untere Denkmalbehörde bestätigt dies. Weiter an den Abbruchplänen festhalten wird die RAG beim Maschinen- und dem Schachthaus. Beide stehen ebenfalls unter Denkmalschutz, hier läuft ein Genehmigungsverfahren. Nach Angaben der Denkmalbehörde hat die RAG aber noch nicht alle Unterlagen eingereicht. Ebenfalls läuft ein Verfahren zur Sicherung der Gebäude. Die Untere Denkmalbehörde wird im Benehmen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe entscheiden, ob die dem Abbruchantrag zustimmt und ob ein Erhalt der Denkmale für den Eigentümer zumutbar ist.

Angelehnt ist der Name des Bergwerks an den griechischen Gott Pluto, den Gott der Unterwelt. Die Zeche Pluto gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats und die Bergbau-Aktien-Gesellschaft Pluto zu den Gründungsmitgliedern des Vereins für die bergbaulichen Interessen. Das Bergwerk zählte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Zechen des Regierungsbezirks Arnsberg.

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