Sanatorium Waldhaus

Das ehemalige Sanatorium „Waldhaus“ wurde in den Jahren 1898-1899 als Erholungshaus erbaut und im selben Jahr eröffnet. 1902-1903 wurde das Gebäude erweitert, wie auch in den Jahren 1906-1907 und 1914. Die Bettenzahl konnte so von 32 im Jahr 1903 auf 65 Betten in 1908 und 90 Betten im Jahr 1932 erhöht werden. 1921 wechselte der Besitzer und 1922 wurde das Gebäude in Kinderheilstätte „Holstein“ umbenannt. Diesen Namen trug die Heilstätte bis in das Jahr 1925. Noch im selben Jahr übernahm das Objekt die Hansestadt Hamburg und benannte dieses in Hamburgische Kinderheilstätte um. Nach zwanzig Jahren, also 1945, verstaatlichte man die Heilstätte. Es erfolgte eine erneute Umbenennung, nämlich in Krankenhaus „Lebenswende“. Diesen Namen hatte das Gebäude bis zu seiner Schließung inne.

Quelle: Architekturwelt Sülzhayn

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Dokument erstellt am 19.08.2011
Letzte Änderung am 03.07.2014

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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