Sanatorium Erholung

Das Sanatorium Erholung wurde 1906 von Hermann Trenker erbaut und fasste zwischen 1907 und 1959 25 bis 75 Betten. Neben zwei Speisesälen verfügte das Sanatorium über ein großzügigen Gesellschaftsraum und ein Musikzimmer. Prächtigster Bau auf dem Gelände war allerdings die Wandelhalle mit Turm. 1959 verstaatlichte man das Gebäude. 1987 wurde das Sanatorium wegen „Totalverschleiß“ geschlossen.

Heute befindet sich das Sanatorium auf Privatbesitz und ist teilweise eingestürzt. Weiterhin besteht allerhöchste Einsturzgefahr. Auch die Natur zeigt sich hier wieder einmal von ihrer harten Seite – durch Bewurzelungen und Astwuchs entstanden über die Jahre am Gebäude schwere Schäden. Heute ist das Schicksal des Sanatoriums für immer besiegelt.

Quelle: Architekturwelt Sülzhayn, privat

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Dokument erstellt am 22.05.2011
Letzte Änderung am 03.07.2014

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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