Salzwedeler Kloster Dambeck erhält weiteren Fördervertrag

Kloster Dambeck in Salzwedel. Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
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Salzwedel (dsd/aw). Bereits 2010, 2012 und 2014 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Restaurierungsarbeiten an Kloster Dambeck in Salzwedel (Altmarkkreis) mit insgesamt über 190.000 Euro gefördert. Jetzt stellt die Stiftung erneut 50.000 Euro für die Zimmererarbeiten am Schiff und am Turm der Klosterkirche zur Verfügung. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Dambeck wurde 1224 gegründet. Nach der Reformation wurde es 1541 in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Von 1644 bis 1945 nutzte man das ehemalige Kloster als landwirtschaftliche Domäne und nahm Mitte des 18. Jahrhunderts umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten in barocken Stilformen vor. Seit 1992 wird die Anlage von den evangelischen Mönchen der nach der benediktinischen Ordensregel lebenden Joseph-Bruderschaft landwirtschaftlich genutzt.

Die Klosterkirche St. Maria und Kunigunde ist ein langgestreckter, flachgedeckter Backsteinsaal mit reich gegliederter Fassade und halbkreisförmiger Apsis. Über dem westlichen Schiffteil erhebt sich der Dachturm, die Nonnenempore wurde im westlichen Teil errichtet. Hier finden sich auch flache Kreuzgratgewölbe. Wie die Klostergebäude südlich der Kirche wurde auch das Gotteshaus Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut.

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