Rückbauarbeiten auf Opel-Gelände gehen weiter

In 2015 begannen die ersten Abbrucharbeiten. Foto: Dieter Link-Stern

Bochum (aw). Die Rückbauarbeiten auf dem Opel-Gelände in Laer können bald weitergehen. Seit Ende 2015 ruhten diese, weil ein Bieter Einspruch gegen die Vergabe der Arbeiten eingelegt hatte. Wie die Perspektive 2022 in Bochum nun mitteilte, hat selbiger den Einspruch zurückgezogen, ein für heute festgesetzter Prozess in Düsseldorf findet nicht statt. Nun können die gespräche und Planungen mit einem beauftragten Unternehmen beginnen. Bevor der Abbruchbagger allerdings wieder an der Substanz knabbern kann, müssen Atlasten entfernt werden.

Im Februar ging aus der Industriefläche dem Opel-Werk 1 der Name „Mark 51°7“ hervor, aus Vermarktungsgründen. Mark bedeutet Marke, Marktfähigkeit und Markierung, aber auch die Tatsache, dass sich das Gelände und ganz Bochum auf der ehemaligen Grafschaft Mark befindet – der Zusatz 51°7 stehen für den Breiten- und den Längengrad, des Standpunktes des Geländes und der Stadt. Mit diesem Projektnamen konnte sich die „Gruppe Bochum“ gegenüber 50 weiteren Einsendern durchsetzen. Mit diesem Namen möchte man Investoren in der ganzen Welt ansprechen.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Post ein Paketzentrum auf dem Gelände errichten und 600 neue Arbeitsplätze von 2019 an schaffen möchte. Dies gaben Vertreter der Deutsche Post DHL und der Entwicklungsgesellschaft für den Standort und der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) im Rahmen eines Pressegespräches bekannt. Begonnen werden soll mit dem Bau im Sommer 2017. Mit 140.000 Quadratmetern übernimmt die Post ein Drittel der industriell und gewerblich nutzbaren Fläche.

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