rottenplaces Magazin: 27. Ausgabe erschienen

Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Gefühlt sitzen wir noch in den Gärten oder auf den Balkonen und genießen die Sommertage. Jetzt sich das Blätterkleid der Bäume bunt gefärbt und wir können in den Geschäften die ersten Weihnachtsartikel kaufen. Was uns das neue Jahr 2020 bringen wird, können wir nicht wissen. Das ist auch gut so. Auf jeden Fall möchte ich Ihnen an dieser Stelle viel Gesundheit wünschen. Um Ihnen die verbleibenden Wochen bis zum Jahresende interessant zu gestalten, lesen Sie diese, 27. Ausgabe des rottenplaces Magazins.

Wo auch immer sie diese Ausgabe lesen, es warten wieder spannende Artikel, Reportagen und Neuigkeiten auf Sie. Freuen konnten sich in diesem Jahr die Bundesländer Bayern und Sachsen. Denn die UNESCO hat im Juli sowohl das Wassermanagement-System in Augsburg als auch die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in die Liste schützenswerten Erbes aufgenommen. Über finanzielle Mittel konnten sich neben der Stabkirche in Stiege (die 2020 ja in den Ort umziehen soll) die Burgruine Raueneck, das Schiffshebewerk Henrichenburg, hier soll die Ausstellung modernisiert werden und die KZ-Gedenkstätte Porta. Die LWL-Kulturstiftung unterstützt die Forschung zu den Außenlagern des Hamburger KZ Neuengamme unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals an der Porta Westfalica.

Los geht es auch mit einer neuen Rubrik. In „10 Industriedenkmäler der Republik“ stellen wir Ihnen die – wie der Name schon sagt, die spannendsten Denkmäler der Industriekultur vor. Hier lohnt ein Besuch zu jeder Zeit. Für ein Interview stand uns diesmal der Chemnitzer Christian Sünderwald zur Verfügung. Sünderwald hat gerade seinen neuen Bildband „Lost Places Mitteldeutschland“ beim Sutton-Verlag veröffentlicht. Darüber und auch über andere Themen sprechen wir mit ihm. „Myriad“ hat wieder einen Gastbeitrag eingereicht. Auf seiner Reise nach Chile hat er einen verlassenen Friedhof entdeckt und seinen Reisebericht treffend „In Chile lauert der Tod“ genannt.

Unser „Wasserturm-Spezial“ zeigt dieses Mal den Wiesenburger Wasserturm (Mark). Das Konstrukt wurde bereits 1929 konstruiert, aber erst 1949 an seinem Platz aufgestellt. 2012 wurde der Turm aus dem Wassernetz genommen. Seit 2007 steht die Landmarke unter Denkmalschutz. Danach machen wir einen kleinen Zwischenstopp; für ein neues Abenteuer der „Museensafari“ waren nach einigen Jahren mal wieder im Museum für Industriekultur in Osnabrück. Diesmal stellen wir Ihnen die Innenbereiche und den begehbaren Stollen vor.

Und ein neues Ressort gibt es auch. Unter „Denkmal des Quartals“ werden ganz besondere Bauten präsentiert, die nicht sofort ins Auge fallen und die einen ausführlichen Blick verdienen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser neuen Ausgabe unseres Magazins.

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