rottenplaces Magazin: 26. Ausgabe erschienen

Hier ist sie: die neueste, 26. Ausgabe unseres rottenplaces Magazins. Mitten im Jubiläumsjahr – rottenplaces.de feiert ja 10-jähriges Bestehen – könnten wir eigentlich jede Ausgabe mit doppelt so vielen Seiten füllen. Natürlich ist das personal- und zeitbedingt nicht möglich. Deshalb konzentrieren wir uns auf Bewährtes und haben auch diesmal wieder eine bunte Palette an Beiträgen und Themen für Sie. Erstmalig kommt in der Rubrik „nachgefragt“ der Herausgeber von rottenplaces.de, André Winternitz, zu Wort. Er blickt zurück auf die vergangenen zehn Jahre und natürlich auch auf die Entwicklung des Onlinemagazins und das Pendant, das eMagazin.

Fotografen können sich freuen, denn ab sofort haben sie freie Sicht im Gebläsehaus der Henrichshütte Hattingen. Bis Ende dieses Jahres finden hier keine Ausstellungen mehr statt, somit sind tolle Motive möglich. Nur wenig Luftlinie entfernt, in Bochum, wurde bei Bauarbeiten ein Luftschutzbau aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Nach einer ausführlichen Dokumentation von Archäologen, verschwindet dieser für immer in den Büchern. In Dortmund atmen die Anwohner auf: das „Horror-Hochhaus“ verschwindet nun aus dem Stadtbild, der Abbruch wird vorbereitet. In Duisburg wurde die Kraftzentrale neu illuminiert und bietet ab sofort tolle Ansichten.

Natürlich beschränkt sich diese Ausgabe nicht nur auf das Ruhrgebiet. Im sächsischen Freital wurde ja der Rückbau der ehemaligen Lederfabrik Sohre amtlich. Jetzt gab es vier Millionen Euro Fördermittel für die anstehenden Arbeiten – samt Begrünung. Die Zittauer Mandaukaserne gilt als Landmarke in der Region, jetzt könnte ihr eine rosige Zukunft blühen. Denn im Gespräch ist eine Integrierung der Immobilie in den Hochschulcampus. Was daraus wird, ist noch ungewiss. Im brandenburgischen Domsdorf freut sich der Verein zur Erhaltung der Brikettfabrik Louise über eine ganz besondere Würdigung und Fördermittel. Da wir gerade beim Thema Museen sind: unsere „Museensafari“ führt uns dieses Mal ins ostwestfälische Oerlinghausen, genauer ins Archäologische Freilichtmuseum. Hier erleben Besucher nach archäologischen Befunden rekonstruierte Anlagen menschlichen Lebens und Wohnens von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter.

Unser „Wasserturm Spezial“ führt uns dieses Mal nach Zwickau. Hier auf dem Areal des ehemaligen und bereits abgerissenen Reichsbahnausbesserungswerkes stand ein ganz besonderer Kugelwasserturm. Dieser, so war die Auflage, musste zerlegt und eingelagert werden. Ist das freigewordene Areal neu bebaut, muss er wieder aufgestellt werden. Natürlich stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe auch wieder einige, akut durch den Verfall bedrohte „Lost Places“ vor. Ergänzt werden diese durch entsprechende Beiträge zum Thema.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser neuen Ausgabe unseres Magazins.

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