rottenplaces Magazin: 23. Ausgabe erschienen

Das Jahr 2018 neigt sich so langsam dem Ende zu und der Herbst ist da. Noch vor Kurzem haben wir im Akkord geschwitzt, jetzt können wir schon die Heizung gebrauchen. Und während bereits die ersten Printen in den Regalen im Supermarkt liegen, ist parallel diese neue Ausgabe des rottenplaces Magazins erschienen. Und die ist wieder randvoll mit lesenswerten Beiträgen.

Im letzten Quartal haben wieder zahlreiche schützenswerte Bauten Fördermittel zugelost bekommen. Die aktiven Denkmalstiftungen förderten wieder zahlreiche Projekte in der Republik. Das Hotel Astoria in Leipzig wartet auf seine Umgestaltung und in Berlin diskutiert man den Denkmalschutz-Status für die Abhörstation auf dem Teufelsberg. Die Villa Nordstern in Lehrte wird im kommenden Jahr auch endlich umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt. Der interessierte Leser taucht ein in die Geschichte der Halbinsel Wustrow, die Jahrzehnte absolutes Sperrgebiet war und sich nun langsam der Öffentlichkeit öffnet. Unsere Museensafari führt uns diesmal in das ehemalige Erzbergwerk Ramsbeck. Dazu finden Sie wieder eine spannende Lost Places mit interessanten Hintergrundinformationen zu selbigen.

Nächstes Jahr feiert das Bauhaus 100-jähriges Bestehen. Beim Stichwort „Bauhaus“ denkt so mancher an eine Baumarktkette, doch nur Fachversierte an das Thema Baustil oder Architektur als Gesamtkunstwerk. Seinen Ursprung hat das Bauhaus in Weimar. 1919 gründete Walter Gropius das Staatliche Bauhaus als Kunstschule in der Universitätsstadt. Eine Webseite aus NRW feiert den Baustil, beispielsweise im Rheinland. Hier werden typische Bauten präsentiert und alle Ausstellungen und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen im Bauhaus-Jubiläumsjahr präsentiert.

Für Freunde des „Dark Tourism“ bietet der japanische Energiekonzern und Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi – die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) – an, an einer virtuellen Tour über das Gelände teilzunehmen und sich dabei über den aktuellen Stand der Lage zu informieren. Der Konzern bietet der Community unter dem Namen „Inside Fukushima Daiichi“ die Möglichkeit an, ähnlich wie bei Google Maps, an einer Art Erkundungstour über das verstrahlte Gelände teilzunehmen. Der Voyeur im Web kann unterschiedliche Routen über das Gelände wählen. Mit dieser skurrilen Art der Präsentation möchte der Betreiber des AKW Fukushima die Möglichkeit bieten, neben den schriftlichen Schilderungen, auch einen visuellen Eindruck von den Arbeiten vor Ort zu bekommen. So bewirbt der Konzern dieses Projekt zumindest.

Ganz besonders freuen wir uns auf den Jahreswechsel und die erste Ausgabe (Nummer 24, 1. Quartal) in 2019. rottenplaces.de feiert im Januar sein 10-jähriges Bestehen und aus diesem Grund wird es im Magazin einen großen Sonderteil geben. Natürlich möchten wir unseren Leserinnen und Lesern etwas zurückgeben und werden ein spezielles Gewinnspiel mit tollen Preisen anbieten. Lassen Sie sich überraschen. Im neuen Jahr gibt es außerdem noch eine fantastische Neuigkeit, die wir jetzt aber noch nicht verraten können und wollen. Das Jahr 2019 wird also in vielerlei Hinsicht hochinteressant.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser neuen Ausgabe unseres Magazins.

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