Revitalisierung Parkanlage Schloss Morsbroich

Leverkusen (pm). Nach einer spannenden, vierstündigen Preisgerichtssitzung stand am Freitag, 28. Februar, das Gewinnerbüro des freiraumplanerischen Wettbewerbs für die Neugestaltung des Parks von Schloss Morsbroich fest. Das 10-köpfige Preisgericht – bestehend aus externen Fachleuten (Landschaftsarchitekten), Vertretern der Stadt, der im Rat vertretenen Fraktionen und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Fördergeldgeber – fällte die Entscheidung zu Gunsten des Entwurfs des Büros „POLA Landschaftsarchitekten GmbH“ aus Berlin.

Außerdem wurden zwei dritte Preise vergeben. Sie gingen an die Landschaftsarchitekten „Club L94“ aus Köln sowie „Lill + Sparla“, ebenfalls aus Köln. Die Entscheidungen fielen einstimmig. In der Preisgerichtssitzung wurden insgesamt fünf Arbeiten beurteilt, die anonym eingereicht worden waren. Der Gewinnerentwurf wurde mit 13.500 Euro dotiert, die zwei dritten Preise mit jeweils 6.750 Euro (Preisgeld jeweils inkl. Aufwandsentschädigung).

Für die Arbeiten, die keine Auszeichnung erzielen konnten, wurde jeweils eine Aufwandsentschädigung von 3.750 Euro gezahlt. Die Stadt Leverkusen hatte sich mit dem Projekt „Revitalisierung der Parkanlage von Schloss Morsbroich“ erfolgreich um Fördermittel aus dem Förderprogrammes des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ beworben. Der Wettbewerb diente dazu, die eingereichte Projektskizze zu konkretisieren. Er startete am 29. Oktober 2019 mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Schloss Morsbroich. Zur Bearbeitung der vielschichtigen Aufgabe standen den Landschaftsarchitekten 16 Wochen zur Verfügung.

Die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge wird im 5. OG des Rathauses am 3. März um 15.30 Uhr offiziell eröffnet. Zur Ausstellungseröffnung wird auch der Vorsitzende des Preisgerichts Professor Gerd Aufmkolk anwesend sein und die Entscheidung der Jury erläutern. Zudem wird das Siegerbüro „POLA Landschaftsarchitekten GmbH“ seinen Entwurf kurz vorstellen. Die Ausstellung läuft bis zum 17. April. Die Entwürfe können während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

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