Punkthochhaus Kielstraße 26, Dortmund

Punkthochhaus an der Kielstraße in Dortmund. Foto: rottenplaces Archivfoto

Das Punkthochhaus an der Kielstraße 26 verfügt über 18 Etagen und 102 Wohnungen und wurde Mitte 1969 bezugsfertig. 1993 wandelte man die Wohnungen in Eigentumswohnungen um – die wenigsten Wohnungseigentümer bewohnten ihre Wohnungen jedoch selbst. Niemand führte seit der Errichtung Modernisierungsarbeiten durch. 2001 legte die Hausverwaltung, bedingt durch erhebliche Zahlungsausrückstände, das Mandat nieder. Ein halbes Jahr später wurde die Heizungs- und Wasserversorgung eingestellt. Somit führte diese Situation zu einem sukzessiven Leerzug der Wohnungen. Die Stadt mauerte im Rahmen der bauordnungsbehördlichen Auflagen das Hochhaus untenrum zu.

Eine Vermarktung in der bestehenden Form ist seitens der Stadt Dortmund unmöglich. Hier wäre ein erheblicher Sanierungsaufwand notwendig, den niemand finanzieren könnte. Somit beeinträchtigt das Gebäude die Wohn- und Lebensqualität in der Umgebung und schädigt das Image der nördlichen Innenstadt. Die Stadt Dortmund möchte die Immobilie erwerben und abreißen, dann eine Grünfläche schaffen.

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Dokument erstellt am 19.04.2016
Letzte Änderung am 19.04.2016

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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