Polizei schnappt Kupferdiebe in Zeche Westerholt

Zeche Westerholt in Gelsenkirchen-Hassel. Foto: M. Westphal/CC BY-SA 4.0

Gelsenkirchen (aw). Nach ausführlichen Ermittlungsarbeiten hat eine Sonderkommision eine Bande festgenommen, die seit Monaten Kupfer aus der Zeche Westerholt in Gelsenkirchen-Hassel an der Stadtgrenze zu Wesserholt gestohlen hat. Insgesamt wir einer Gruppe, bestehend aus fünf Frauen im Alter von 22 bis 47 Jahren aus Herten und Gelsenkirchen und sieben Männer im Alter von 20 bis 54 Jahren aus Herten, Gelsenkirchen, Gladbeck und Herne, Diebstahl von 20 Tonnen Kupfer im Wert von 60.000 Euro vorgeworfen. Die Täter hatten im Förderturm in etwa 70 Metern Höhe nahezu ungestört gewirkt, denn sie hatten eigene Schlösser eingebaut, um sich im Gebäude einschließen zu können. Bemerkt wurde dies, als der Förderturm besichtigt werden solle und der Schlüssel nicht mehr passte.

Druch intensive Ermittlungen und Überwachungen konnte die Polizei schlussendlich zuschlagen. Immer wieder schlossen sich Personen im Förderturm ein, entwendeten Kupfer und verkauften dies bei einem Verwerter. Im September konnten vier Männer festgenommen werden, die gerade dabei waren, Buntmetall in das Fahrzeug zu laden. Bei der Durchsuchung konnten umfangreiche Beweismittel und Drogen sichergestellt werden. Gegen die vier Beschuldigten wurden von der Staatsanwaltschaft Bochum Haftbefehl erlassen. Im Rahmen weiterer Ermittlungen stieß man auf die anderen „Mitwirkenden“, die alle strukturiert beim Abbau, Abtransport und Verkauf eingesetzt wurden.

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