Plaidt und Kruft erhalten 117.000 Euro

Plaidt/Kruft (pm). Der Kooperationsverbund Plaidt und Kruft erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ insgesamt weitere 117.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Sie sollen der Fortführung der laufenden Entwicklung der Ortskerne dienen, wie Innenminister Roger Lewentz mitgeteilt hat. Seit 2015 unterstützen Land und Bund die Entwicklung der Ortskerne und haben seither insgesamt über 2,1 Mio. Euro bereitgestellt. Der Kooperationsverbund kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen in den Fördergebieten mitfinanzieren.

„Beide Gemeinden wollen einen Teil der Mittel für private Modernisierungsmaßnahmen und Vorbereitungsmaßnahmen einsetzen. Die Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie zur Stärkung der Ortskerne des Kooperationsverbundes Plaidt und Kruft und tragen zur nachhaltigen Aufwertung bei“, sagte Innenminister Lewentz. In der Ortsgemeinde Plaidt soll die Gestaltung des Dorfplatzes einschließlich Mauersanierung sowie der Bau einer neuen Treppenanlage im Kirchenumfeld vorbereitet werden. Die Ortsgemeinde Kruft plant Sanierungsmaßnahmen am Rathaus. Kurzfristig ist zunächst die Sanierung der Basalt-Außentreppe vorgesehen.

Im erweiterten Bund-Länder-Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ sollen im Rahmen von Kooperationsverbünden kleinere Städte und größere Gemeinden in ländlichen Räumen als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sowie in ihrer zentralörtlichen Funktion durch Zusammenarbeit und Arbeitsteilung für die Zukunft handlungsfähig gemacht werden.

Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so Minister Lewentz. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Programmjahr 2019 können in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information unserer Leser*innen unredigiert übernehmen.

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