Nordsternturm: Videokunstzentrum schließt Ende des Jahres

Ausstellung "A Sense of History" im Nordsternturm. Foto: Nordsternturm GmbH

Gelsenkirchen (aw). Zum 18. Dezember schließt das erst vor vier Jahren im Nordsternturm in Gelsenkirchen eröffnete Videokunstzentrum. Dr. Marie Mense, Geschäftsführerin der Nordsternturm GmbH, begründet diesen Schritt mit dem ausbleibendem Besucherinteresse. In diesem Jahr besuchten bislang lediglich 3.100 Menschen die Ausstellung, wobei in dieser Statistik auch 1.900 Besucher der „Langen Nacht der Industriekultur“ mitgezählt sind. Obwohl im denkmalgeschützten Turm seit Oktober 2012 wechselnde Ausstellungen mit namhaften Künstlern stattfanden, konnte man die Erwartungen nicht erfüllen.

Ab April 2017 möchte man den Nordsternturm mit einer neuen Ausstellung bespielen, die die industrielle Vergangenheit sowie die Entwicklung des Standortes ins Zentrum rückt. Das audio-visuelle Darstellungskonzept des Videokunstzentrums wird man beibehalten. Der historische Nordsternturm entstand Anfang der 1950er Jahre und befindet sich im Herzstück des ehemaligen Zechenensembles um die Schächte 1 und 2. Das denkmalgeschützte Konstrukt beherbergt in seinen Bestandsetagen noch heute imposante Fördertechnik aus den Zeiten der Steinkohlengewinnung.

Mehr Informationen unter www.nordsternturm.de

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