Landkreis kauft Bergwerk zum Schutz von Fledermäusen

Großes Mausohr. Foto: NABU/Christian Stein

Zwiesel (aw). Der Landkreis Regen hat den alten Rotkot-Stillen bei Zwiesel mit 75 Prozent Zuschüssen aus dem Bayerischen Naturschuztfonds gekauft um dort beheimatete Fledermausarten zu schützen. In dem Stollen, in dem bis 1956 Magnetkies gefödert wurde, hatte man seltene Fledermausarten, darunter die „Kleine Hufeisennase“ wiederentdeckt. 100 Tiere der verschiedensten Arten leben im Stollen in Zwiesel, somit gilt dieser als artenreichstes und größtes Fledermausquartier in Niederbayern.

Jetzt wird der Landkreis den einsturzgefährdeten Eingangsbereich sanieren lassen, um einen dauerhaften Erhalt zu gewährleisten. Fledermausforscher solle die Bestände dann fortlaufend dokumentieren und kontrollieren. Die Planungen mit den Bergbauexperten sollen in den nächsten Wochen beginnen.

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