Kurhaus Ernstmeier

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Dokument erstellt am 10.02.2013
Letzte Änderung am 03.07.2014

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

7 Kommentare

  1. leider ist im Kurhaus schon sehr viel mehr zerstört worden . Fast alle Türen und Fenster , auch die Scheiben im Schwimmbad sind eingeschlagen . es ist einfach nur traurig.

    • Das Kurhaus Ernstmeier wurde in den 1890er Jahren gegründet, es war eines der seinerzeit vielerorts in Westfalen bekannten Bauernbäder…die derzeit noch bestehende Bauliche Anlage stammt aus der 1930er Jahren, das große Kurhaus mit Behandlungstrakt Schwimmbad und Bettenhaus wurde in den frühen 1970er Jahren erbaut… der Betrieb lief bis 2010, seitdem das Kurklinikunternhemen Insolvent wurde, und die Bauliche Anlage nicht Vermarktet werden konnte verfällt die Weitläufige einst gepfelgte Anlage zusehends.

  2. Hallo Heike,

    wer war denn der Besitzer bzw. der Geschäftsführer im Kurhaus Ernstmeier? Und warum konnte man die Kurklinik nicht weiterführen…gabs denn keinen aus der Familie der die Nachfolge antreten konnte!?

    VG
    Roland

  3. Hier muss klargestellt werden, dass hier ein Insolvensverwalter am Werk war, der nur in eigenen Interessen $$$
    tätig war. Die Immobilien standen unter Verwaltung des Insolvenzverwaltern und wurden unter dessen Obhut derart verwüstet. Eine Sicherung hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Schaden über 1.000.000,–€. Konsequenzen für ihn? KEINE.
    Im übrigen hat bereit die Stadt Bünde Nutzungsänderungen blockiert, die evtl. im Vorfeld zu einer Weiterführung des Kurhauses hätten führen können.
    Ein Ruin mit starker Unterstützung durch Behörden und Gerichte, aber zum Vorteil der Stadt Bünde, die sich erstmal für kleines Geld Grundbesitz (Kurpark, Teich) angeeignet hat. Auch der Insolvensverwalter dürfte an die 200.000,–€ für eine katastrophalen Leistungen beanspruchen.

  4. Halllo,
    das die Stadt Bünde sich so Land beschafft ist schon bitter…Konnte denn keiner der Kinder den Laden übernehmen. Warum hat man überhaupt Insolvenz angemeldet? Klingt alles etwas seltsam…und ein bißchen so, als wenn es gar nicht um die Fortführung des Kurhauses gehen sollte. Wer war der Insolvenzverwalter und wie konnte er so viel Geld aus der Kuranlage gewinnen?

    Viele Grüße
    Roland

  5. Der bekannte Stroot. Vermögen war wohl noch vorhanden, ist ja auch ein großer Bauernhof mit viel Ländereien in die Versteigerung gegangen. Und jetzt toben sich dort die Schweinemäster aus und verpesten die Landschaft mit Gülle von geschundenen Tieren aus der Massentierhaltung und Gärresten aus der Bio-Gasanlage.
    Kur- bzw. Erholungsgebiet ade! Danke, Stadt Bünde und ein Gruß an die deutsche Justiz!

  6. Um nochmals auf den Niedergang des Hauses zu kommen, das Kurhaus war einst in Familienbesitz und man konnte bzw wollte den Wandel der Zeit m.E. nicht sehen, jeder weis, Kuren gibts kaum noch und wenn dann in den großen Modernen Zentren in größeren Kurstädten, hinzu kam das etliche Jahre nicht mehr in die Haustechnik investiert wurde, das Haus stand, es brachte wohl auch noch einen Ertrag, aber zu wenig Gewinn um zu Investieren, das Kurklinikunternhemen schleppte sich so dahin und wurde letzlich insolvent, es gab auch anstalten den Betrieb neu auszurichten, aber dann wurde der Instandhaltungsstau zum Verhängniss, man musste wohl einfach zu viel Kapital, in eine ungewisse Zukunft stecken, die Banken machten da nicht mit, der Betreiberfamilie ist nichts mehr geblieben, und die besaßen etliche Häuser die alle nach und nach veräussert wurden, nur das alte Kurhaus wollte niemand….in wieweit die Stadt, oder der Insolvenzverwalter da etwas zu Verantworten oder eben nicht zu Verantworten hat vermag ich nicht zusagen, es ist nur schade das dieses einstige Kleinod Randringhausen in der Stadt Bünde so Stiefmütterlich behandelt wird.

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