Kunstfestival ibug zieht von Chemnitz nach Reichenbach

Kreativphase vor der ibug 2018. Foto: Luise Blumstengel

Reichenbach (aw). Die Industriebrachenumgestaltung (ibug) zieht in diesem Jahr von Chemnitz nach Reichenbach (Vogtland). Wie die Veranstalter am Freitag mitteilten, findet die 14. Auflage im kommenden Sommer erstmals in Reichenbach im Vogtland statt. Vom 16. August an werden nationale und internationale Künstler wieder eine Industriebrache mit ihren Werken in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Vom 23. bis zum 25. August sowie vom 30. August bis zum 1. September ist die Ausstellung dann für Besucher geöffnet.

Zur 14. Auflage des Streetart-Festivals, das 2006 in Meerane vom Künstler „Tasso“ ins Leben gerufen wurde, können Neugierige und Kunstliebhaber dann in einer Ausstellung auf Zeit eine Symbiose aus Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Performance und Multimedia erleben. Dazu gibt es auch in diesem Jahr ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Musik. Zwischen den Festivalwochenenden sind außerdem Angebote für Schulklassen geplant.

Derzeit suchen die Veranstalter Kreative, die die diesjährige Industriebrache in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Im Fokus stehen dabei vor allem Objekte und Installationen. Interessierte Künstler können sich noch bis zum 31. Januar mit ihrer Vita, Kontaktdaten (Wohnort, Mail, Homepage) und drei Fotos der eigenen Arbeiten per Mail an artist@ibug-art.de bewerben.

Die ibug hat sich zu einem weltweit bekannten Festival für urbane Kunst entwickelt. Im Fokus der internationalen Künstler steht das Experiment mit Genres, Materialien und Techniken ebenso wie die Vergangenheit der Brache und ihre Architektur. Weitere Informationen zur ibug gibt es online auf www.ibug-art.de

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