Konsumgenossenschaft Fleischfabrik „Vorwärts“

Der ehemalige Fleischverarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft „Vorwärts“ wurde 1927 bis 1930 von Kurt Bärbig als Teil einer großen Fabrikationsanlage für die Nahrungsmittelproduktion mit Bäckerei, Brauerei und Brennerei erbaut. Nach Kriegsschäden baute man das Gebäude verändert wieder auf. 1991 folgte der Leerstand, 1995 entkernte man weite Teile des Komplexes. Das architektonisch wertvolle Ensemble steht seit 1978 unter Denkmalschutz.

Der Bau ist ein Beispiel für die Architektur der Neuen Sachlichkeit in Dresden. Das Gebäude ist ein Stahlskelettbau, der mit roten Klinkern verkleidet worden ist. Der sechsgeschossige Fabrikbau besteht aus zwei sechsgeschossigen Flügeln, die im stumpfen Winkel zueinander geordnet sind. Beide Flügel sind um einen achtgeschossigen Turm herum erbaut worden. Dieser sechseckige Glasturm war zu aktiven Zeiten beleuchtet und ist aus Schutz vor Vandalismus mit Holz verkleidet. 2003 sanierte man die flache „Kurt-Bärbig-Halle“ und bezog diese in die Go-Kart-Bahn „Motor-Factory / Kart- und Erlebniswelt“ mit ein. 2012 schlug Thomas Baumann in seiner Diplomarbeit die Umnutzung zu einem Technologie- und Gründerzentrum in Verbindung mit Instituten der TU Dresden vor.

Quellen: Wikipedia, das-neue-dresden.de

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Dokument erstellt am 30.10.2015
Letzte Änderung am 30.10.2015

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