Kinofilm „Heilstätten“: Erste Ruinentouristen pilgern nach Beelitz

Beelitz Heilstätten. Foto: rottenplaces Archivfoto.

Beelitz (aw). In der vorletzten Woche ist der Horrorfilm „Heilstätten“ in den deutschen Kinos angelaufen. In dem Film geht es um eine Truppe YouTuber, die zu einer Challenge gegeneinander antreten, um Gerüchten nachzugehen, nach denen es in den Heilstätten spuken soll. Die jungen Leute brechen in der Hoffnung auf Klicks und Likes zu dem ehemaligen Klinikgelände auf, um den paranormalen Vorgängen auf den Grund zu gehen. In typischer Horrorfilmmanier geraten die Protagonisten tatsächlich an übernatürliche Kräfte. Gedreht wurde der Film auf dem Gelände der Heilstätten Grabowsee, da aber im Vorfeld der Bezug zu den Heilstätten in Beelitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) hergestellt wurde, vermutete man hier einen wahren Grusel- und Ruinentourismus.

Dieser ist nach Angaben der Polizei zwar ausgeblieben, jedoch gehen den Beamten immer wieder Neugierige ins Netz, die sich auf dem Gelände unbefugt aufhalten. Neulich wurden zwölf Personen aus dem Landkreis Meißen in Sachsen aufgegriffen. Sie waren extra angereist, um sich in den alten Gemäuern umzuschauen. Die Kontrollen wurden dadurch deutlich verstärkt. Neben einem aktiven Wachschutz kontrolliert die Polizei regelmäßig das weitläufige Areal.

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