Kinderheim „Hilde Coppi“

1892/93 erbaute man die als Kinderheim „Hilde Coppi“ bekannte Immobilie in Schleusingen und nutzte diese als Anstalt für Taubstumme, später dann bis zur Schließung nach der politischen Wende als Kinderheim. Nach der Widerstandskämpferin Hilde Coppi benannte man das Heim um 1949. Anfangs waren die Kinder zu viert, später zu zweit untergebracht. Anders als in üblichen Einrichtungen der DDR konnten die hier beheimateten Kinder an Ferienagern teilnehmen und hatten Kontakt zu ihren Eltern. Es gab Geburtstagsfeiern und Feiern zu Weihnachten für verbliebene Kinder. Eltern und Angehörige konnten zu jeder Zeit ihre „Sprässlinge“ besuchen. Die Pädagogik orientierte sich im „Coppi“ an der Erziehung, nicht an der Disziplinierung. 1994 erfolgte die Schließung der Gebäude. Gleich mehrere Brände und massiver Vandalismus machten aus der Immobilie eine nicht zu rettende Ruine.

2014 kaufte die Stadt das ehemalige Kinderheim noch vor der Zwangsversteigerung, nachdem das rechtsgerichtete „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ Interesse an der Immobilie bekundet hatte.

Quelle: Wikipedia, Chronik Heineschule Brandenburg, privat

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Dokument erstellt am 31.03.2015
Letzte Änderung am 31.03.2015

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