Kesselhaus auf dem Faustgelände wird saniert

Das Kesselhaus. Foto: Faust-Stiftung

Linden (aw). Es gilt als das letzte Industriedenkmal in Linden-Nord (Hannover), mit besonderer, bundesweiter Bedeutung – das ehemalige Kesselhaus auf dem Faustgelände mit seinem weithin sichtbaren Schornstein. Die Kesselanlage ist in seiner Bauform weltweit einmalig und damit auch aus technikgeschichtlicher Sicht von herausragender Bedeutung. 1927 wurde das Gebäude zur Versorgung der ehemaligen Bettfedernfabrik errichtet, tat seinen Dienst bis 1937. Der große Dreitrommel-Stahlrohkessel gilt mittlerweile als weltweit einmalig, leidet aber immer mehr unter dem jahrelangen Verfall.

Das Kesselhaus vor dem Verfall, asbestverseucht und voller Taubenkot. Foto: Faust-Stiftung
Das Kesselhaus vor dem Verfall, asbestverseucht und voller Taubenkot. Foto: Faust-Stiftung

2015 bewilligte die Bundesregierung 125.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Bisher konnte die Kesselhaus-Initiative mit Hilfe von sicheren Mittelzusagen, Spenden und Eigenmitteln insgesamt 188.969,05 Euro aufbringen, für die fehlenden 65.000 Euro wurden Anträge gestellt, man hofft auf Unterstützung vom Denkmalamt. Die Faust-Stiftung würde das Kesselhaus gerne zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr für Besucher öffnen.

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