Kein Abbruch auf Risse-Gelände

Warstein (aw). Ende des letzten Jahres teilte Raymund Risse, Eigentümer des Risse-Areals in Warstein mit, dass noch keinen Abbruchantrag bei der Unteren Baubehörde vorliegt. Fakt sei, dass Areal sei nicht mehr nutzbar und somit eine klassische Industriebrache. Um diese abbrechen zu lassen, muss ein Abbruch- und Entsorgungskonzept vorgelegt werden. Dieses steht jedoch noch in den Sternen. Vor gut zehn Jahren sollte an dieser Stelle ein Einkaufszentrum entstehen. Diese Pläne zuerschlugen sich aber. Später war die Brachfläche als möglicher Standort für eine Umgehungsstraße im Gespräch. Auch diese Pläne liegen auf Eis. Hier möchte das beauftragte Planungsbüro SSR die laufende Verkehrsplanung anwarten. Bis dahin ändert sich auf dem Risse-Areal erstmal nichts.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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